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Studien
Laut einer wissenschaftlichen soziologischen Studie tut es dem Menschen gut, wenn er sich in der freien Natur – im Grünen – aufhält. Der Blutdruck und der Stresslevel sinken, der Mensch wird ruhiger, glücklicher und zufriedener – und selbstbewusster. Fazit der Studie: „Mehr Grünanlagen in die Arbeits- und Büroviertel!“ Auf die Idee, dass das Fazit eigentlich…
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20 Jahre Bottrop
Eine Frau besuchte einmal eine Bekannte, die nach Freiburg an den Rand des Schwarzwaldes gezogen war und dort kleine Naturseminare und ähnliches veranstaltete. Die Besucherin: „Wie toll das hier ist! So nahe am Wald! In dieser wunderbaren Landschaft! Und die Arbeit! Mit den Naturgeistern! Wie schön! Ich will so etwas ja auch machen. Aber wir…
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Eva
„Was machen Eure Pläne, mit dem Gartenland? Wollt Ihr jetzt nächstes Jahr welches pachten?“ fragt Eva. Ich schweige auf ihre Frage noch ein wenig und lasse den Blick, meine Gedanken sammelnd, blinzelnd über die in der tiefen Novembersonne schwarz leuchtenden Äcker schweifen. Sie wurden bereits gepflügt, dann geeggt und ein neuer Same wurde ihnen eingepflanzt.…
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Was gesagt ist, ist gesagt…
Gerade stand ein Mann mit einem Lieferwagen bei uns vor der Tür. Er übergab mir ein Päckchen mit den Worten. „Das hätten Sie schon gestern haben können. Aber der LKW kam hier nicht hin. Ich hatte auch schon Schwierigkeiten.“ Es schwang Kritik darin mit, dass unsere unmögliche Wohnortwahl solche Probleme und zusätzlichen Aufwände verursache. Ich…
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Muss der Weg denn immer schwer sein?
Muss der Weg denn immer schwer sein? Egal wo man liest, immer heißt es: Der Himmel mag nicht den einfachen Weg. Oder so ähnlich. Zumindest in den ursprünglichen Texten. Möglicherweise geht es gar nicht um schwer oder leicht. Es ist vielleicht gar nicht so, dass der Seelenweg schwer ist, weil er schwer sein muss. Wenn…
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Das Haus mit nur einem Eingang
Die Vorstellung, dass sich die Erkenntnis der Welt alleine durch die Wahrnehmungen der uns bekannten fünf Sinne erschöpfen ließe, ist bei etwas genauerer Betrachtung nicht einsichtig. Mir drängt sich das Bild eines Menschen auf, der ein ihm fremdes Haus betritt, im Flur stehen bleibt und nun folgendes behauptet (aus voller Inbrunst und bereit diese „Tatsache“…
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Auf die Knie gehen
Wir knien ja eigentlich eher selten. Vielleicht, wenn wir herausfinden wollen, woher der Ölfleck auf unserer Einfahrt kommt. Dann knien wir uns einmal neben unser Auto. Oder wenn uns ein Euro unter den Küchenschrank gerollt ist. Dann knien wir uns auch einmal hin und forschen der Münze hinterher. Der Bezug ist in der Regel eher…
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Wir finden unseren Weg nur, wenn wir stolpern
Wenn wir barfuß durch die Wälder gehen, dann gelangen wir an die heiligen Orte. Weil, wenn wir barfuß gehen, dann ist unser Verstand damit beschäftigt, auf den Boden schauend, uns nicht in einen Ast oder Dorn oder Zapfen treten zu lassen. Der richtige Weg findet sich dann von selbst. Ohne einen Plan oder ein Ziel…
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Erwartet das Schicksal etwas von uns?
Vielleicht erwarten die Geister oder Götter oder das Schicksal von den einen Menschen etwas anders, als von den anderen. Vielleicht muss ich mich mehr und öfter um sie kümmern als andere und bin auf diese Art eingeschränkt in meinen Möglichkeiten, von meinem Weg abzuweichen. An andere Menschen werden vielleicht andere Erwartungen in Verbindung mit anderen…
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Die kollossale Sinnlosigkeit des Lebens – für den Verstand…
Wir werden geboren – wir sind – …und wir gehen wieder. Dieser Weg erscheint uns kolossal sinnlos. Warum geschieht dies? Was hat es zu bedeuten? Muss es nicht einen großen Plan geben? Einen großen bedeutenden Sinn – für jeden von uns???!!! „Es erscheint uns kolossal sinnlos“ bedeutet: „Es erscheint unserem Verstand kolossal sinnlos.“ Seine Begrenztheit…
