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Der Mensch als Zelle
Der einzelne Mensch ist ein Teil eines Wesens namens Menschheit. Er trägt den Wunsch in sich, dass dieses Wesen bestehen bleibe, dass es lange leben solle. Aus diesem Grunde möchte der Mensch Bleibendes schaffen. Sei es etwas Materielles oder etwas Immaterielles. Er möchte einen Beitrag zum Bestand dieses Wesens leisten. Betrachtet man das Einzelwesen, dann…
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Ich bin gewachsen. – Die Welt ist neu ohne Angst
„Ich bin gewachsen…. Ich bin – gewachsen.“ sagte Iris. Sie war gerade aus einer schamanischen Trance zurückgekehrt, hatte sich aufgesetzt und schaute mir tief in die Augen. Ich verspürte großes Glück, fasste sie an der Schulter und sagte lächelnd: „Ja, Du bist gewachsen!“ Das, was Iris spürte, drückte sie mit dem Begriff Wachstum aus. Sie…
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Der Träumer
Schaue ich zu Boden, dann sehe ich Asphalt. Schaue ich mich um, dann sehe ich Stein auf Stein. Schaue ich hinauf zu den Sternen am Himmel, dann nennt man mich einen Träumer. Wer soll so die Wahrheit noch erkennen?
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Für den Verstand gibt es nur tote Materie
Der Mensch, der ohne die Wahrnehmungen, die vom Seelensinn stammen, existiert, – der Mensch, dessen Pendel im Bereich des Hasses schwingt -, spürt, wenn er eine Hand in der seinen hält, nur totes Fleisch. Für ihn ist es als halte er einen Kadaver in den Händen und als einen Kadaver spürt er auch sich selbst.…
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Erneuerung vs. Zielerreichung
Das Handeln, das frei von Wissen ist, dient immer dem Kreislauf des Lebens. Die reine Befriedigung der Grundbedürfnisse dient dem Kreislauf des Lebens. Dem Streben des Verstandes liegt immer ein Ziel zugrunde. Daher ist dieses Streben linear und dem Tode geweiht, wenn das Ziel erreicht ist. Es gibt beim Streben des Verstandes, des Egos, keine…
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Die Banken bedrohen die Menschen – und wir finden das völlig in Ordnung
Agatha (68) und ihr Mann wollten ein Haus kaufen. „Wir hatten letzte Woche ein Gespräch bei der Sparkasse.“ erzählt Agatha uns auf einem Spaziergang. „Die haben extra jemanden aus der Immobilienabteilung in unsere Filiale geschickt. Ein wirklich netter Mann. Der hat uns das erst einmal alles richtig erklärt. Man weiß so etwas sonst ja gar…
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Schreiten in Kraft
Die materielle Macht handelt. Die seelische Kraft ruht. Es ist das ihnen innewohnende Gesetz. Führte man das Handeln und das Ruhen zusammen, dann wäre das Ergebnis Schreiten in Kraft. Führte man das Trennen und das Einssein zusammen, führte man Begrenztheit und Ewigkeit zusammen, von dieser materialistischen Gesellschaft könnte nichts übrig bleiben, denn alles, was sie…
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Der Gott der Macht
Es ist der Gott der Macht. An der Macht ist es einsam heißt es. Machthunger heißt es auch. Mit Recht. Der Gott der Macht ist der Gott des unstillbaren Schmerzes, denn nie wird für den Mächtigen seine Einsamkeit so vollkommen sein, dass er den Schmerz nicht mehr spüren könnte. Durch verzehren und weiteres verzehren ohne…
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Das Materielle handelt und das Seelische ist unsichtbar
Es liegt in der Natur der Welt, dass das Materielle handelt und dass das Seelische ruht. Wut geht immer aktiv nach Außen (auch unterdrückte Wut hat diesen Drang). Demut ist passiv im Innern. Handeln gehört in Raum und Zeit. Nichthandeln ist eine Konsequenz aus Ewigkeit und Unendlichkeit. Also ist der Weg, den die Menschheit materiell…
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Materielles und seelisches Schicksal
Unser Verstand ist das Ergebnis der materiellen Existenz. Wie sollte es auch anders sein, als dass der Hüter der materiellen Welt auch aus ihr entstanden ist. Er ist erstanden aus der Materie, die uns von unseren Eltern bei unserer Zeugung mitgegeben wurde. Er, der Verstand, das Kind der Materie, trägt uns von Moment zu Moment,…
