-
Jetzt spüren wir auch einmal, wie es ist. Jetzt sind wir auch mal an der Reihe…
Es ist ein seltsames Gefühl, zu sehen wie hilflos man zusehen muss, wie eine Gruppe von entfesselten Egos uns alle im Krieg hält, Tod und Leid in Kauf nimmt und aus niedersten Motiven mit einer nuklearen Vernichtung der Welt spielt… Es ist ein seltsam neues Gefühl. Es ist ein surreales Gefühl, zu spüren, wie die…
-
Überleben alleine reicht nicht
Es genügt nicht, dass die Menschheit nur über-lebt. Nur dafür ist jedes Opfer zu viel. Nur wenn die Menschheit wirklich lebt, im Sinn und im seelischen Wissen lebt, weiter lebt und leuchtende Frucht dem Universum bringt, dafür ist kein Opfer zu groß.
-
Gott ist die Verbindung zwischen den Menschen auf einer anderen Ebene als Einsamkeit.
-
Der Drang zur Ausbreitung
Der Überlebenstrieb ist ein Ausdruck des Dranges der Materie nach Ausbreitung. In diesem Fall nach Ausbreitung in der Zeit. Aber auch im Raum. In dem Raum, den die Materie im Laufe der Zeit einnehmen wird. Und es ist eine Ausbreitung des Willens. Auch der Wille (allein im Überlebensmodus) ist nur eine Form des Dranges der…
-
Das halbe Wissen des halben Menschen
Die physische Erscheinung des Lebens ist auf einer bestimmten Ebene in der Mitte. Sie ist äußerlich begrenzt. Die Prozesse im Inneren laufen in begrenztem, nicht destruktivem Rahmen ab. Sie tragen sich gegenseitig. Sie akkumuliert Raum für sich. Und sie akkumuliert Energie zum Selbsterhalt. Erst beim Menschen kommt durch das unvollständige Wissen um die Ewigkeit und…
-
Wie naiv ich war. Mit meinem Brief an die Abgeordneten.
Wie naiv ich war. Mit meinem Brief an die Abgeordneten. Mit meinem Wunsch, sie über strukturelle Missstände aufklären zu wollen, die – das weiß ich jetzt; kurz danach habe ich es erstaunlicherweise erfahren – seit über einem Jahrhundert von Politikern, spirituellen Führern und wissenschaftlichen Koryphäen immer und immer wieder mahnend und voller Besorgnis auf den…
-
Jeder hat das Recht darauf, in seiner Gemeinschaft angenommen und geliebt zu werden
Vor vielen, vielen Jahren, als ich noch als junger Ingenieur mein gutes Geld mit harter Arbeit im gnadenlosen Kapitalismus verdiente, habe ich einmal vor einem Bahnhof eine Szene zwischen einem Mann und einem schnorrenden Punk beobachtet. Der junge Punk wollte Geld von einem älteren Herrn und als er nichts bekam, sondern von diesem noch aufgefordert…
-
Einsamkeit
Einsamkeit. Oh, Du grauenvoller schwarzer Stahl. Senkst Dich herab auf meine Schultern, auf mein Schädeldach, in mein Gehirn. Erfrierst mein Sein bis zur eiseskalten Trostlosigkeit. Zu abgrundtiefer Trauer und schwärzester Leere…. Einsamkeit. Wann habe ich Dich das letzte Mal gespürt? Wie viele Jahrzehnte ist es her? Gestern war Tim bei mir. Ein alter – mein…
-
Sie brauchen keine Kuscheldecke. Sie brauchen Licht.
Heute ahne ich am eigenen Leib, was Tolstoi seinerzeit im hochgerüsteten Europa bewegte. Auf einem Kontinent, auf dem die Menschen ihren „Regierungen“ ausgeliefert waren und achtlos in Kriege und in den Tod geschickt wurden. Aus Motiven, die den Menschen völlig schleierhaft waren. Die sie nie begreifen konnten. Ja, die nichts mit ihnen und erst recht…
-
Auf wie viele Sonntagsbrötchen könntest Du verzichten?
Der Ukrainekrieg wird zu Engpässen bei der Versorgung der Welt mit Weizen führen. So heißt es. Gerade ärmere Länder würden darunter schwer zu leiden haben, da sie die steigenden Weltmarktpreise nicht bezahlen könnten. So heißt es weiter. Das Naturgesetz des kapitalistischen Systems bedingt unabdingbar diesen unmenschlichen Zustand. Könnte es noch ergänzend heißen. Aber sollte es…
