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Leben und Tod sind reine Definitionssache
Aus Sicht der Wissenschaft sind wir ausschließlich physikalische Maschinenkonstruktionen. Da ist es doch sehr beruhigend, dass die Wissenschaft uns zumindest als „lebendig“ definiert. Ansonsten wären wir wohl das, was Maschinen in der Regel sind: tote Materie. Was ist denn dann „Leben“ außer einer wissenschaftlichen Definition? Gehen wir von der Wissenschaft aus, dann ist alles seelenlos…
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Kontrolle oder Befreiung?
„Sich“ zu kontrollieren bedeutet, das Ego zu kontrollieren. Das Ego zu kontrollieren bedeutet, „sich“ der Reflexe und Motive des Egos bewusst zu werden. Kontrolle ist also Bewusstwerdung. Das Ego sieht naturgemäß in dieser Kontrolle nur die Beschränkung seiner Freiheit. Es sieht einen lästigen Zwang zur Rechtfertigung, wo es doch einfach nach gut dünken unkontrolliert handeln…
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Das Männliche beschützt das Weibliche
Das Männliche schützt das innere Weibliche im Äußeren. Das ist das Prinzip der Systeme. Doch was ist denn jeweils das System? Der Mensch, der mit seiner Arbeit „verheiratet“ ist, befindet sich in dem System „Er und Arbeit“. Seine weibliche Hingabe geht an die aktive Seite der Arbeit. Die Arbeit gibt ihm Schutz. Seine Aktivität dient…
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Das verletzte Kind
Die Basis, auf der beim westlichen Menschen alles aufbaut, ist die des verletzten, einsamen und angsterfüllten Kindes. Alles Handeln hat in diesem Seinszustand seinen Ursprung. Dieses Kind ist unser Ego. Unsere Aufgabe ist es, nicht nur Kind zu sein, sondern gleichzeitig Vater, Mutter, Bruder und Schwester zu werden. Diese sind unser seelisches Wissen.
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Drei Gedanken
Wenn sich der Verstand emanzipiert, dann bedeutet das, dass er den Tod als etwas zum Leben dazugehöriges anerkennt. Alle anderen Einsichten folgen dann von alleine. Wir versuchen unsere Umwelt über äußere Kontrolle in den Griff zu bekommen. Dabei ist es die innere Kontrolle des eigenen Egos, die uns den Weg eröffnet. Mein Yin und mein…
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Ritterlichkeit
Der Zweck des Männlichen ist es, das Weibliche zu schützen. Das ist die Ritterlichkeit. Das Männliche kann das Weibliche nur schützen, wenn es das Weibliche begreift. Begreift das Männliche es nicht, dann wird aus Schutz Bevormundung. Aus Bevormundung entsteht Trennung, aus Trennung neuer Schmerz. Das Männliche – in der Regel der Mann – kann das…
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Blickwinkel
Die Dunkelheit, das Nichts die Leere sind reine Wahrnehmungssache. Sieht sie das Ego, dann erkennt es nur Ödnis und gerät Depression aufgrund ihrer scheinbaren Sinnlosigkeit, der Unmöglichkeit, in ihnen zu handeln. Sieht das Bewusstsein sie über die Seele, so sieht es die Einheit, die Ruhe und die Kraft. Es sieht alles und allen Sinn in…
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Zwei Wege zu handeln
Leben bedeutet, zu handeln. Handeln bestimmt unser Leben. Ohne zu handeln, können wir nicht existieren. Handeln wir in seelischer Gewissheit, dann befinden wir uns im Sinn, unabhängig davon, was wir tun. Handeln wir in materieller Orientierungslosigkeit, dann befinden wir uns in der Vergeblichkeit. Unabhängig davon, was wir tun.
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Der Mensch muss immer verbessern
Sich etwas einfach machen zu wollen bedeutet, etwas verbessern zu wollen. Etwas verbessern zu wollen, resultiert aus der Prognose, dass der zur Verbesserung notwendige Einsatz von Lebensenergie zu einer zukünftigen Erleichterung und somit zu zukünftig weniger Einsatz von Lebensenergie im verbesserten Belange führt. Schon in der Frühzeit des Menschen verhielt es sich so und gab…
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Sich nichts zu gönnen, ist Geiz
Zu denken, Körper, Verstand und Seele wäre das eigene und man könne mit ihnen verfahren, wie man wolle, ist falsch. Nichts ist unser eigen. Alles ist von der göttlichen Kraft. Sich nichts zu gönnen, heißt geizig zu sein gegen die Schöpferkraft und ihre Schöpfung.
