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Zeichen

In dem, was sich unser Verstand scheinbar erklären kann, erkennen wir keine Zeichen mehr. Der Alltag scheint klar vor uns zu liegen. Wahre Erkenntnis können wir nur noch im sogenannten Chaos gewinnen. Im Zufälligen. In den Tarotkarten, im Feuer, in den I Ging Stäbchen, im Kaffeesatz usw. dort hat der Verstand seine Deutungshoheit verloren und diskreditiert diese Zustände als chaotisch oder zufällig. Dort ist uns das Erkennen über den Seelensinn noch möglich. Aber diese Wahrnehmungen sind wir nicht mehr gewöhnt und ihre Verarbeitung auch nicht. Zu gerne holen wir uns dann unseren Verstand zu Hilfe – den, der uns erst zum Krüppel unserer Wahrnehmungen gemacht hat – und er hat nichts Besseres zu sagen als: „Das glaubst Du doch selbst nicht!“ Das alte Leid…

Niemals darf der Schmerz uns leiten. Unser Handeln erwächst aus dem angstlosen Wissen um unsere Geborgenheit im Sinn, um unsere Beseeltheit und um die ewige Einheit von allem. Wir handeln immer in Liebe zu allem und jedem. Es existiert keine innere Trennung. Niemals darf der Schmerz allein uns leiten.

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