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Wo ist denn unsere Würde?

Wo ist denn unsere Würde? Wo ist sie geblieben? Wo ist sie denn bei uns, denen das Lügen und Betrügen, das Hauen und Stechen, das Vorteilssuchen um jeden Preis, der destruktive Eigennutz und das Hinterherhecheln hinter den Dingen aus glänzendem Plastik oder lackiertem Eisen so in die Wiege gelegt und in den darauffolgenden Jahrzehnten immer weiter ankonditioniert wurde? Sie wurde uns gestohlen. Sie wurde uns abgekauft. Wir leben in einer Welt ohne Würde und wurden zu erbärmlichen, von Konzernen bestimmten Existenzen verbogen. Aber das Volk im Urwald, in der Stille, ohne eigenen Besitz und in fester Gemeinschaft und im Sinn, das nennen wir dann primitiv. Weil wir so bunte Funktionskleidung aus Plastik tragen und es nicht. Weil kaum noch jemand den Begriff der Würde mit irgendwelchem Inhalt füllen kann. Geschweige denn sie erkennen kann, selbst wenn sie vor ihm stünde. Beim Sterben findet der Begriff wieder Verwendung. Am Ende eines würdelosen Lebens, das man gezwungen war zu verkaufen. Weil jeder würdevoll sterben will. Also möglichst schnell, heißt das in diesem Zusammenhang. Verständlich.

Niemals darf der Schmerz uns leiten. Unser Handeln erwächst aus dem angstlosen Wissen um unsere Geborgenheit im Sinn, um unsere Beseeltheit und um die ewige Einheit von allem. Wir handeln immer in Liebe zu allem und jedem. Es existiert keine innere Trennung. Niemals darf der Schmerz allein uns leiten.

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