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  • Routine

    In der Routine kannst Du handeln ohne viel denken zu müssen. Deshalb lieben wir die Routine, denn das “Kopfzerbrechen“ tut uns nicht gut. Das Leben im Sinn ist eine große Routine. Es ist Handeln, ohne viel nachdenken zu müssen. Denn wir sind alle routiniert im Kreislauf des Lebens. Die Routine des Verstandes entsteht aus Wiederholung.…

  • Betäubung

    An einem Sommertag das Fahrrad reparieren. Im Tun versunken sein. Gestern vergessen. Morgen vergessen. Erfolgreich sein. Kontrolle haben. Jetzt. An das schöne Klacken der Schaltung denken. Gleich ist es soweit. Perfekt. Perfekt eingestellt. An die nächste Ausfahrt denken. Mit dem perfekten Klacken der Schaltung. Beschäftigt sein. Lebenszeit unter Kontrolle mit guter Aussicht für die Zukunft.…

  • Im Materialismus gibt es keine Zuversicht aus sich selbst heraus

    Im Materialismus gibt es keine Zuversicht aus sich selbst heraus. Sie existiert nur, wenn durch Planung und Prognose die Zukunft scheinbar vorhergesagt werden kann. In der seelischen Existenz ist Zuversicht allgegenwärtig und durchdringt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als etwas Einem, etwas nie getrenntem. Wenn dies alles eins ist, wie könnte es da keine Zuversicht geben?…

  • Rückkehr

    Es ist eine schwierige Entwicklung, wieder zurück zu kehren. Mit der Rückkehr kommen die Zweifel. Nun ist es, mit dem Wissen die Zweifel zu tilgen.

  • Das ist die Kunst

    Je mehr wir auf unsere fünf Sinne bekommen, desto einsamer werden wir. Je mehr wir auf unsere fünf Sinne bekommen, desto mehr werden wir in unsere Materialität gebracht. Trotz des Feuerwerks die Materialität nicht erfahren und in der Einheit bleiben, das ist die Kunst.

  • Sobald ich meine, etwas Sinnvolles tun zu müssen, liege ich falsch

    Sobald ich meine, etwas Sinnvolles tun zu müssen, liege ich falsch. Der Sinn liegt im Sein selbst. Habe ich das Bedürfnis nach “sinnvollem“ Handeln, dann ist meinem Bewusstsein die Wahrnehmung des allem innewohnenden seelischen Sinns abhanden gekommen. Das Bewusstsein im Sinn handelt, weil es dazu angehalten ist, zu handeln.

  • Alles hat seine richtige Zeit

    Alles hat seine richtige Zeit. Wenn Du etwas tust und triffst die richtige Zeit, dann ist es, als hättest Du Dein Leben lang nichts anderes getan. So spielend beherrschst Du es. So einfach gelingt es Dir. Ich selbst WOLLTE nie besonders viel. Also kam so gut wie alles von alleine auf mich zu. Da alles…

  • Das Wichtigste in unserem Leben ist, unsere Sterblichkeit anzuerkennen

    Das Wichtigste in unserem Leben ist, unsere Sterblichkeit anzuerkennen. Bin ich mir meiner Sterblichkeit bewusst, dann verliert das rein irdische Streben, wie es uns durch unseren Verstand vorgegeben wird, jegliche Bedeutung. Nur noch das Streben, das eine Komponente der Ewigkeit und Unendlichkeit in sich trägt – wie unser Tod auch -, ist dann noch von…

  • Der Schmerz allein bedeutet noch kein Leid

    Der Schmerz allein bedeutet noch kein Leid. Erst, wenn er zur Angst wird, zur Manifestation der Einsamkeit, dann empfindet das Bewusstsein Leid. Ist das Bewusstsein geborgen im seelischen Wissen, dann kann aus Schmerz kein Leid entstehen..

  • Bist Du fest in Deinem seelischen Wissen und bin ich es auch, dann gibt es für uns beide dazu nichts zu sagen

    Bist Du fest in Deinem seelischen Wissen und bin ich es auch, dann gibt es für uns beide dazu nichts zu sagen. Egal, wie unterschiedlich unser inneres Wissen – nach außen – erscheinen mag. Würden wir darüber sprechen, dann wäre es nur eine gegenseitige Auflistung von Fakten, wie sie von unserem Verstand wahrgenommen werden. Vielleicht…

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