Ja wie ist das denn mit dem Urknall? Wie ist das denn mit dem Urknall? Was war denn da vor? Was kommt denn danach? Wir haben keine Ahnung und es ist so, wenn wir uns so etwas vorstellen, dann, dann sprengt es unsere Vorstellung von Raum und Zeit. So, so einfach ist das. Das heißt also wir müssen uns von diesem Konzept verabschieden, von Raum und Zeit, von diesen paar Dimensionen, die wir uns vorstellen, von dem was wir wahrnehmen, weil das Konzept funktioniert ja wirklich grundlegend nicht. Jetzt wird der Normalbürger sagen: „Ja aber das ist doch das, was bei mir funktioniert: Ich in Raum und Zeit, dies, das, Rente, Arbeitslosigkeit, zum Arbeitsplatz fahren, zurückfahren, auf das Amazon Paket warten, je schneller, desto eher, je früher bestellt, desto eher da. Das sind doch meine ganzen Lebenserfahrungen, die ich habe.“ Ja. ja. Aber dieses Konzept funktioniert nur bei dir, weil du keine anderen Möglichkeiten hast. Weil du keine anderen Konzepte in deinem Leben erlernt oder erfahren hast. Es sind Krücken, die dir eine Welt vorspielen, die so nicht nicht existiert. Siehe einfach den Urknall. Und wenn du andere Dimensionen der Welt erfahren hättest, wenn man dich gelehrt hätte, diese anderen Dimensionen zu erfahren, dann könntest du die Welt und den Kosmos in einem ganz, ganz neuen Zusammenhang sehen. Wir sollten uns nicht darauf beschränken, uns mit diesen Hilfsmitteln zu begnügen. Wir sollten zusehen, dass wir mehr wahrnehmen, dass wir alles erfahren. Und dass wir keine Erklärung haben für das Allerkleinste wie in der Quantenphysik und für das Allergrößte wie diesen Urknall oder den Kosmos überhaupt. Das, das muss uns doch dahin bringen, dass wir sagen, wir müssen doch weiter gucken auch als normaler Mensch. Wir kommen doch nicht zurecht. Das ist doch nicht unsere Welt. Wir werden doch nicht ganz und glücklich in dieser Vorstellungswelt, die ja, wo es jedem einleuchtet, einfach nicht reicht und einfach nicht hinhaut. Lasst uns nach mehr Wissen streben, nach anderem Wissen. Nach Wissen, wo ja unsere Wissenschaft einfach nicht dran kommt.
Es ist doch schon was, wenn wir uns zumindest eingestehen, dass wir keinen Plan haben, dass wir keine Ahnung haben, wie die Welt wirklich ist. Dass wir keine Ahnung haben, was wirklich passiert, dass es wirklich keinen Einblick in die Welt gibt auf die Art und Weise, wie wir da dran gehen. Da können noch so Menschen ernsthaft ihr Geld schieben und die und die Banken ihren Weg gehen und die Banker ihre Immobilien und ihr Geld schieben und die Politiker und die Machtmenschen die Menschen schieben und ziehen und alle ernsthaft schauen und sagen, das ist die ernste wirkliche Welt, da gibt es nichts dran zu rütteln und sie können alle ihre Kindergarten- und ihre und ihre Sandkastenspiele spielen. Es ist nur so, dass die Wissenschaftler und, und wir, den Menschen es ermöglichen müssen, sagen zu dürfen: ich habe keine Ahnung was hier passiert. Ich habe keine Ahnung, was in dieser Welt geschieht. Es ist definitiv nicht das, was mir erzählt wird, was es ist.
Ja und da mag der Materialist sagen: Urknall, Quanten, Schwingung, keine Materie, keine Zeit, was weiß ich, wir sind halt noch nicht wissenschaftlich so weit aber unsere Physik, die kommt schon dahinter, die wird das schon irgendwie klären können. Aber wir kommen nicht dahinter; weil wir Teil dieser ganzen Geschichte sind, wir kommen nicht dahinter. Unsere Physik ist da am Ende. Das ganze Konzept ist da am Ende. Es ist einfach so, was sollen wir denn machen, wir müssen uns das jetzt langsam eingestehen. Da ist nichts mehr, was sich mit unserer Methoden wirklich in Erfahrung bringen lässt. Deswegen ist es doch so wichtig, dass wir, dass wir jetzt, nachdem wir so viel nach außen ins Klein und ins Große geschaut haben und eigentlich gar keine Antworten für die großen und ganz großen kleinen Konzepte haben, dass wir jetzt ins Innere schauen, da wo auch was ist, wo auch Phänomene sind, die da sind, die aber ignoriert werden. Es reicht mir nicht, dass ich weiß wenn ich heute bei Amazon bestelle und der Fahrer ist schnell, dann ist er morgen da, das ist dann Zeit für mich und Raum. Das reicht nicht. Und wenn ich mein China Gimmick in der Hand habe, das ist dann Materie und wenn ich im Aldi einkaufe das ist Materie und dann esse ich das und dann ist gut. Das reicht nicht, weil das kann ja nicht alles sein. Das müssen wir uns eingestehen und das heißt wir müssen ganz neu anfangen, ganz neu uns die Welt erarbeiten. Das ist ja schon alles mal passiert, aber der materialistische Westen muss sich die Welt ganz neu erarbeiten. Es geht nicht anders. Die materiellen, die physikalischen Fakten, die einfach ignoriert werden, damit es bequem irgendwie dahin stolpert, die müssen anerkannt werden. Es gibt keinen Weg da dran vorbei.
Und selbst, und selbst wenn da Materie wäre und nicht nur diese quantenphysikalische Schwingung, ja mein Gott, wir tun ja so, als wüssten wir was Materie ist. Selbst dann wenn da Materie wäre, hätten wir doch keine Ahnung, was es ist. Wir wissen doch überhaupt nichts. Ich kann ja nicht sagen: oh jetzt ist alles Schwingung das ist ja komisch und wir dachten es wäre Materie, da war alles klar. Das ist ja Unsinn, dass wenn alles Materie wäre, wir wissen genauso wenig, ob es nun Schwingung ist oder Materie, das, das spielt doch gar keine Rolle. Es ist alles ein Rätsel für uns. Wir gestehen uns das nur irgendwie nicht ein. Aber die Materie ist klar, aber was ist das denn in diesem Kosmos in dieser Weite in dieser Größe? Was ist denn das ,Materie, ja wer kann das denn sagen? Es ist ein Wunder, ein Phänomen das überhaupt jeder Erklärung bar ist.
Wenn dir klar wird dass alles hier nur in einem ganz, ganz kleinen in einem vielleicht 5 mm x 5 mm x 5 mm würfelförmigen Bezugsrahmen stattfindet, was wir die ganze Welt nennen. Dann,… und du und du weißt, dass es die Ewigkeit gibt und dass es Zugänge zur Ewigkeit und Unendlichkeit gibt, dann dann kannst du doch dieses kleine Possenspiel nicht mehr mitspielen in diesem kleinen mikroskopisch kleinen Würfel, wo alle denken, dass wäre alles und wo sie handeln und wo sie Kriege führen und wo sie streben und wo sie versuchen etwas zu erreichen, was doch wieder vergehen wird mit ihrem Tod, wo sie denken dass Materie existiert, dass Zeit und Raum, dass das ich und die Materie wichtig sind und das alles wäre das wichtigste und das wäre das Leben und wo sie alle Bier ernst sind und sagen, so ist es und wer nicht glaubt dass es so ist, der, ja, der liegt halt falsch. Das kann doch, das kann man dann doch nicht mehr, dann muss man doch streben nach dem Größeren, wenn einem das klar geworden ist.
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