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Vielleicht ist unser Verstand doch nicht nur eine totale Katastrophe

Man könnte meinen, dass unser Verstand eine absolute Fehlkonstruktion ist. Da er nur der Ausdruck von bewegter, sich reproduzierender Materie ist, deren einziger Fokus ist oder deren einziger Grund ihrer Existenz ist, dass sie sich durch Raum und Zeit bewegt und dort immer wieder Energie für sich aufnimmt, um die eigene Reproduktion zu gewährleisten.

Und das ist der einzige Sinn des Verstandes, möchte man denken. Also hätte er eigentlich gar keinen Sinn. Er würde sinnlos agieren.

Aber es ist möglich, den Verstand über das höhere Selbst zu lenken. Ihn zu befreien von seinen zwanghaften Handlungen von seiner Abhängigkeit von den Naturgesetzen, als deren Teil er ja, als Teil der Materie, agiert.

Und es ist möglich ihn mit diesem höheren Selbst göttlich inklusiv und schöpferisch handeln zu lassen. So kann der Verstand und unsere irdische Existenz nicht völlig sinnlos sein, wenn es eine höhere Instanz gibt, die diesen Körper und diesen Verstand zu ganz anderen einheitlichen Zwecken nutzen kann. Sie befreien kann von ihrer physikalischen Determiniertheit – obwohl sie doch reine Materie sind.

Niemals darf der Schmerz uns leiten. Unser Handeln erwächst aus dem angstlosen Wissen um unsere Geborgenheit im Sinn, um unsere Beseeltheit und um die ewige Einheit von allem. Wir handeln immer in Liebe zu allem und jedem. Es existiert keine innere Trennung. Niemals darf der Schmerz allein uns leiten.

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