Unsere „Einzel“-Wahrnehmung besteht aufgrund unserer „Einheits“-Wahrnehmung. Der besonderen Fähigkeit des Menschen. Das innere Wissen um die, nennen wir es, „kosmische“, „jenseitige“ Einheit der Existenz, welche nicht physikalisch ist, wird von unserem Verstand in die Physikalität projiziert. Die All-Einheit wird vom Verstand in sich selbst gesehen, denn er ist ein physikalisches Konstrukt. Die Folge ist die Wahrnehmung von „Ich“ und allem anderen getrennt davon. Ohne die Wahrnehmung der All-Einheit durch den Menschen würde in ihm das Konzept von Einzelheit gar nicht existieren. Es gäbe nicht die unbewusste Vorstellung, dass der Mensch abgegrenzt, er aber alles Ausschlaggebende ist.
Das kosmische Eine wird reduziert und zerstückelt in die vielen physikalischen – mit den Sinnen erfahrbaren – Einen. Ohne die Wahrnehmung der kosmischen Einheit existierte das Konzept von Eins (eine verdrehte Form der unaussprechbaren kosmischen Einheit) überhaupt nicht.
Und der Mensch hätte nicht das Gefühl der Einsamkeit und das Verlangen nach grenzenlose Konsum alles Existierenden (um zumindest eine physikalische Einheit herzustellen).
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