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Nichts ist sinnlos

Es gab eine Zeit, in der ich viele Dinge, die ich zu tun hatte, als sinnlos empfand. „Meine Güte, was für eine Zeitverschwendung. Das hat doch gar keinen Sinn! Was könnte ich mit meiner Zeit nicht besseres anfangen!

Irgendwann habe ich erkannt, dass der Sinn sich nicht in den Dingen, die man tut, finden lässt bzw. dass er gar nicht von den Dingen, die man tut, abhängig ist.

Der Sinn liegt außerhalb der Dinge und dem, was man tut. Man kann sagen, dass er alles umschließt. Hat man diesen Sinn erkannt, dann gibt es keine sinnlosen Tätigkeiten mehr. Der Sinn ist da. Egal, was man gerade oder den Rest seines Lebens tut oder tun muss. Diese Erkenntnis hat mir sehr geholfen. Gerade, wenn ich mit Abwasch oder Staubsaugen oder Aufräumen beschäftigt bin. Oder bei der Steuererklärung.

Niemals darf der Schmerz uns leiten. Unser Handeln erwächst aus dem angstlosen Wissen um unsere Geborgenheit im Sinn, um unsere Beseeltheit und um die ewige Einheit von allem. Wir handeln immer in Liebe zu allem und jedem. Es existiert keine innere Trennung. Niemals darf der Schmerz allein uns leiten.

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