Wenn jeder hat, dann heißt das, dass jeder mehr genommen, als gegeben hat. Deswegen hat er. Wenn alle mehr nehmen, als geben, dann bleibt immer jemand übrig, der geben muss. In letzter Konsequenz ist es die Erde, die Quelle von allem, was hier auf diesem Planeten ist. Es ist also die unvermeidliche Konsequenz, dass wir die Erde, die selbstlos gebende Mutter bis zur letzten Faser ausbeuten werden. Denn sie hat nicht den Wunsch, sich selbst auf Kosten anderer zu erhalten. Sie kennt keine Angst und trägt uns alle in selbstloser Hingabe. Bis sie tot ist.
Überwinden wir nicht unsere Angst, unseren Überlebenstrieb, dann ist die Menschheit nicht zu retten, denn sie wird gnadenlos von der Quelle ihrer Existenz nehmen müssen, ohne zurück zu geben. Das ist das kurzsichtig, vergänglich Spiel des modernen Menschen.
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