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Barmherzigkeit

Gerade gelesen, Spelsberg, Steinfurt 2021:

Barmherzigkeit braucht offensichtlich Kontakt: Es leitet sich ab vom Althochdeutschen barm für „Mutterschoß“ oder „Busen“, als Verb: „tragen“, „halten“, „erhalten“,„hegen“, „pflegen“, „ernähren“. Und es legt uns dieses Hegen und Pflegen nahe ans Herz: Barm-Herzigkeit. Barmherzigkeit ist keine Abwägung, kein bewusster Entschluss. Es kommt direkt aus dem Herzen. Dass Barmherzigkeit etymologisch eng mit „Mutterschoß/Gebärmutter“ verwandt ist, betont die Leben ermöglichende und Leben schenkende Kraft und Dimension der Barmherzigkeit.

Niemals darf der Schmerz uns leiten. Unser Handeln erwächst aus dem angstlosen Wissen um unsere Geborgenheit im Sinn, um unsere Beseeltheit und um die ewige Einheit von allem. Wir handeln immer in Liebe zu allem und jedem. Es existiert keine innere Trennung. Niemals darf der Schmerz allein uns leiten.

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