Wenn ich auf einem Stuhl sitzen und dort schön meine Sahnetorte essen und meinen Milchshake trinken kann und der Stuhl ist gut gepolstert und neben mir ist ein Stuhl, wenn ich dort sitzen würde würde mir jemand den ganzen Tag mit den Fingerknöcheln auf den Kopf klopfen, dann wäre klar dass ich auf dem bequemen Stuhl mit meiner Sahnetorte und dem Milchshake natürlich sitzen bleibe. Kommt jetzt aber jemand und fängt an, mir mit dem Hammer auf die Zehen zu hauen und der Stuhl neben mir ist die einzige Alternative, dann werde ich natürlich auf den Stuhl wechseln auf dem man mir mit den Fingerknöcheln auf den Kopf klopft, denn das ist das geringere Leid, was ich erfahre. So gibt es auf der Ebene der Gefühle eine Art Gravitationseffekt. Wenn das Leid eine Spitze annimmt dann rollen wir automatisch den Abhang hinunter zu einem geringeren Level des Leides. Wenn es für uns möglich ist. Die Ebene die sich bilden kann, bevor wir den Abhang erreichen, ist die Zeit. Wenn verhindert wird, aus welchen Gründen auch immer, dass wir den Punkt des hohen Schmerzes verlassen können, dann befinden wir uns auf einer Ebene die durch die Zeit definiert wird, die wir dort verbringen müssen und das Leiden entsteht dadurch, dass die Gravitation uns eigentlich nach unten zu einem geringeren Leidlevel hinunterziehen möchte. So ist Gravitation ein Effekt der auf vielen Ebenen der Existenz sich ausdrückt, den wir in unserer materialistischen Welt nur in der Welt der Physik beobachten oder wahrnehmen. Aber er ist überall aktiv. Alles ist ein Gefälle. Auch vom Leid zum weniger Leid, zum nicht Leid und genauso andersherum. Von der Freude zu höherer Freude zur noch höheren Freude Der Verstand und der Körper haben nur zwei Funktionen: das Leid zu reduzieren und die Freude im Sinne von Vereinigung des Gleichen zu erhöhen.
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