Es liegt in der Natur von Erscheinungen, die sich ja selbst reproduzieren, die sich selbst Energie zu führen, um sich ausbreiten zu können, dass diese stärker in ihrem Beharren sind als vielleicht ein Vulkan, der einfach die Energie, die er hat rauspustet, als eine Supernova, die einfach die Energie, die sie hat, raus pustet; und wenn beide keine Energie mehr haben, weil sie aufgebraucht ist, dann dann sind sie vergangen.
Aber sich selbst reproduzierende Systeme benötigen Energie von außen, um dauerhaft bestehen zu können. Sie sind in Bewegung und verschaffen sich Energie. Das ist die Eigenschaft des Menschen, der Tiere und der Pflanzen. Das ist die Eigenschaft des (sogenannten) Lebens. Deswegen erscheint es anders zu sein, als vielleicht ein Vulkan und eine Super Nova, aber eigentlich sind es auch nur Teile eines großen Gesamtgefüges, das auf- und abpulsiert.
Die Vorstellung, die der Mensch entwickelt hat, der Einzelheit, der Vereinzeltheit, der Einsamkeit ist nicht real. Es ist nur so, dass ein Teilsystem immer versucht Energie zur Reproduktion, zur Ausdehnung herbei zu schaffen und sich darin behindert sieht. Dass es Energie dafür aufwenden muss und natürlich so funktioniert – sonst funktioniert das ja nicht dauerhaft – dass es mehr nimmt, als es gibt. Das ist dann der sogenannte Überlebenskampf. Der eigentlich gar nicht existiert. Denn auch das reproduzierende und Energie anziehende Teilsystem ist eben nur ein Teil eines großen Ganzen…
Die Transformation zu einem Wirken für das große Ganze und nicht in der Ansicht eines einzelnen Individuums ist das Ziel. Wenn es so etwas überhaupt gibt.
