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	<title>Suchergebnisse für &#8222;ritterlichkeit&#8220; &#8211; Was ich erkannt habe.</title>
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	<title>Suchergebnisse für &#8222;ritterlichkeit&#8220; &#8211; Was ich erkannt habe.</title>
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		<title>Ein Orden der Ritterlichkeit braucht es</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 09:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man das Männliche zur Ritterlichkeit und das Weibliche zu selbstbewusster Kraft erhebt, was soll dann für die Menschheit unerreicht bleiben? Einen Orden der Ritterlichkeit braucht es. Landes- und dann weltweit. Männer – Menschen -, die das Weibliche in sich und in der Welt schützen. Nicht dadurch, es zu bevormunden und zu marginalisieren, es auszunutzen. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn man das Männliche zur Ritterlichkeit und das Weibliche zu selbstbewusster Kraft erhebt, was soll dann für die Menschheit unerreicht bleiben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Orden der Ritterlichkeit braucht es. Landes- und dann weltweit. Männer – Menschen -, die das Weibliche in sich und in der Welt schützen. Nicht dadurch, es zu bevormunden und zu marginalisieren, es auszunutzen. Nein, dadurch, seinem Wissen zu folgen, ihm zu dienen mit ihrer Tat. Beginnend im eigenen Inneren und hinausgehend bis zur gesamten Welt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts, womit der Mensch dem Weiblichen schadet, kann richtig sein. Nichts, womit der Mensch der Erde schadet, kann richtig sein. Nichts, was durch Menschen in dem Menschen Schmerz erzeugt, kann richtig sein. Kein Schmerz, der nicht als Ziel die Liebe, die Einheit hat, kann richtig sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bedarf des Schmerzes zur Erzeugung von Bewegung. Aber die Bewegung darf nur hin führen zum Licht der Einheit. Niemals darf sie hinführen in die Einsamkeit.</p>
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		<title>Wie viele von diesen Menschen gibt es in unserem Land allein? Menschen so voller Güte, voller Nächstenliebe, voller weiblichem Wissen – und so alleine gelassen</title>
		<link>https://omkarnath.de/wie-viele-von-diesen-menschen-gibt-es-in-unserem-land-allein-menschen-so-voller-guete-voller-naechstenliebe-voller-weiblichem-wissen-und-so-alleine-gelassen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 09:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe einen Teppich gekauft. Gebraucht. Online, von privat. Nun möchte ich ihn abholen und stehe mit meinem Wagen vor der dem Haus der Verkäuferin. In einer typischen, recht abgerissenen Gegend in einer großen Ruhrgebietsstadt. Ich denke bei mir: „Schon lange nicht mehr gesehen, so eine Gegend.“ Früher hatten wir selbst lange Zeit so gewohnt. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich habe einen Teppich gekauft. Gebraucht. Online, von privat. Nun möchte ich ihn abholen und stehe mit meinem Wagen vor der dem Haus der Verkäuferin. In einer typischen, recht abgerissenen Gegend in einer großen Ruhrgebietsstadt. Ich denke bei mir: „Schon lange nicht mehr gesehen, so eine Gegend.“ Früher hatten wir selbst lange Zeit so gewohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf südländisch erscheinende Menschen stehen vor dem Eingang. Zwei ihrer Hunde bellen mich kurz an. „Vierter Stock“ hatte Frau P. gesagt. Ich schelle. „Hallo?“ klingt es freundlich aus der Gegensprechanlage. „Hallo, ich komme wegen des Teppichs.“ antworte ich. „Ach ja. Kommen Sie rein. Ganz nach oben bitte.“ Der Summer erklingt und ich öffne die Tür. Ein typisches Treppenhaus in einem Wohnblock der fünfziger Jahre zeigt sich mir. Kleine Fliesen im Flur. Linoleumbelag auf den Stufen und ein Geländer aus Holz. Schnellen Schrittes erklimme ich die Treppen. Wir haben selbst einmal im vierten Stockwerk gewohnt. Es ist dann immer so: Im dritten angekommen, hat man jedes mal das Gefühl angekommen zu sein. Aber es ist immer noch ein zusätzliches Stockwerk zu gehen. Auch diesmal ist es so. Nach Jahren mal wieder auf dem Weg in den vierten Stock. Ich schmunzele, bei diesem Deja vú.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oben angekommen steht dort eine kleine Frau. Blonde kurze Haare. Nicht schlank, aber auch nicht dick. Das Gesicht hinter einer rosafarbenen Maske verborgen. „Na, Sie sind aber gut hier hoch gekommen.“ sagt sie sanft und freundlich. „Ja,“ sage ich lachend „das hat mich auch schon gewundert.“ Und ich spüre eine gewaltige Welle von Geborgenheit. ‚Eine ganz große sanfte weibliche Kraft. Echte Mutterkraft.‘ kommt es mir in den Kopf. „Mir fällt es schon schwer.“ sagt sie. „Ich bin auch schon über sechzig.“ „Über sechzig? Das sieht man Ihnen nicht an.“ Sage ich und und sehe sie ihre Einkäufe die Treppen hoch schleppen. Im dritten Stock angekommen. Und dann noch einen weiter. ‚Und sie nimmt das an. Sie nimmt das an in ihrer Hingabe an das Leben.‘ „Da sind Sie jetzt weit gefahren für den Teppich.“ stellt sie sanft und freundlich fest. „Ja das stimmt. Aber warum nicht. Ich war schon lange nicht mehr in G. Ist immer wieder ein Erlebnis.“ Sage ich ein wenig spaßend. „Schlimm, nicht war?“ sagt sie sanft. Und ich spüre ihr großes Leid. Den Schmerz, den ihr großes weibliches, seelisches Wissen nicht kompensieren kann. „Schlimm hier, nicht wahr? &#8211; Und die vielen Ausländer.“ Wir stehen auf dem kleinen Treppenabsatz unter dem Dach. Am Ende der Treppe vor ihrer Tür und ich spüre ihre Einsamkeit. Ihre Entfremdung vom Leben. Es geht nicht um die Ausländer als Ausländer bei ihren Worten. Es geht um ihr eigenes abgerissenes Leben. „Ja.“ Sage ich „Eine andere Mentalität. Aber unabhängig davon, auch in D. sieht es nicht gut aus. Vieles kommt runter. Die Armut nimmt zu…“ „Schlimm, nicht wahr?“ sagt sie voller Mitgefühl und auch eigenem Leid. Und ich spüre, wie sehr sie diese Fremdheit, diese Trostlosigkeit schmerzt. Und wie sie trotzdem noch das Leid des anderen annehmen kann. Fast schon heilen kann. Nur durch ihr Weibliches, durch ihre Fähigkeit anzunehmen. „Ist hier aber fast überall so.“ sage ich „Nur in E. Da sieht es noch besser aus. Die halten die Fahne noch etwas hoch.“ sage ich lächelnd. Sie sagt ruhig: „Ich komme eigentlich auch aus E. Ich will auch wieder zurück. Es ist schrecklich hier.“ Es ist eine sanfte Feststellung. Keine Aggression ist ihrer Darstellung ihres Schmerzes zugegen. „Dann machen Sie das. Und dann bei K. schön ein Eis essen am See.“ sage ich freundlich. „Gestern waren wir bei K. ein Eis essen.“ „Wirklich?!“ sage ich überrascht. „Das war schön…“ Wir sprechen noch über den kleinen Teppich. Neu ist er. Muss nur erst wieder glatt werden. War lange aufgerollt. Kein Problem, sage ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich wünsche Ihnen alles Gute. Gehen Sie zurück nach E.!“ sage ich zum Abschied. „Das mache ich. Ihnen auch eine gute Fahrt nach Hause.“ sagt sie. Ich gehe die Treppe wieder hinunter. An der Innenseite der Haustür hängt ein Zettel. „Das Haus verlassen ohne Türenschlagen und lautem Gerede!“ steht da drauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin traurig. Das ist nicht gut so. Nichts ist gut so. Wie viele von diesen Menschen gibt es in unserem Land allein? Menschen so voller Güte, voller Nächstenliebe, voller weiblichem Wissen – und so alleine gelassen. Abgestellt am Ende der Treppe im Obergeschoss. Menschen, die so viel wissen, die so viel beitragen könnten mit ihrer sanften wissenden Wahrheit, die sie in sich tragen – und die einfach vergessen werden…. Das ist nicht die Welt, wie sie sein sollte. Niemand darf so alleine sein. Niemand, der so viel zu geben hat, darf so ignoriert, so unbeteiligt werden. Und ich spreche nicht von der großen bösen Welt, in der ja angeblich alles so ist, wie es ist, leider, leider. Ich spreche von diesem Land. Von Entscheidungen, die in diesem Land getroffen werden können. Von Visionen, die in diesem Land verwirklicht werden könnten, wenn…. Ja, wenn…. Wieder erkannt wird, dass das Weibliche die einzige gebärende Kraft ist. Und dass das Weibliche dem Männlichen sagt, was zu tun ist und nicht umgekehrt. Und dass es das Männliche ist, was das Weibliche beschützen muss. Dass die wahre Ritterlichkeit wieder erstehen muss. Die Ritterlichkeit, die die Schande des erbärmlichen Betruges und Luges, des elendigen Eigennutzes, dieses schmutzigen Geschäfts, das jeden Menschen innerlich beschmutzt, aus dieser Welt vertreiben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau P. wird nicht nach E. ziehen. Dafür brauche ich kein Hellseher zu sein. Sie wird die Mieten dort nicht bezahlen können und weiter in ihrer Mansarde unter den Dachschrägen in der heruntergekommenen Gegend von G. bleiben. Warum? Weil es nicht vorgesehen ist, dass für Menschen, die keinen dreckigen Geld-Gewinn bringen, unnötige Aufwände erzeugt werden. Jeder muss selber sehen. Und wenn die heilende wissende Frau keinen dreckigen, armseligen, toten monetären Beitrag leisten kann, dann lässt man diesen Menschen mit seinen überflüssigen Eigenschaften eben einfach verrotten… Alles andere wäre ja Kommunismus… nicht wahr? Etwas tun, was fremdnützig ist? Gott, äh Geld bewahre! Nur minimal. Nur, damit diese Menschen nicht vor Hunger auf komische Gedanken kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdnussbutterpakete, habe ich gelesen, sind die große Erfolgsgeschichte in der dritten Welt. Wer das glaubt, der sollte sein Essen nach Afrika schicken und selbst von seiner Erdnussbutter leben. Dann wird er bereits am ersten Abend vieles anders sehen. Wahrscheinlich bereits beim Frühstück.</p>
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		<title>Das ewig Wissende gebiert die Welt, erhält das Leben und das Handelnde handelt ohne Eigennutz in Freude und Liebe und ohne Angst vor dem Tod.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 09:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Natürlich wird das Weibliche ausgenutzt. Das ist seine Eigenschaft. Es ruht, es trägt und es nährt den Säugling an seiner Brust. Den Säugling, der als Einziger egoistisch sein darf. Der als Einziger nur nehmen darf, denn er ist noch zu schwach in der Welt. Der Schluss, der daraus gezogen wurde, dass man das Weibliche abschaffen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Natürlich wird das Weibliche ausgenutzt. Das ist seine Eigenschaft. Es ruht, es trägt und es nährt den Säugling an seiner Brust. Den Säugling, der als Einziger egoistisch sein darf. Der als Einziger nur nehmen darf, denn er ist noch zu schwach in der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schluss, der daraus gezogen wurde, dass man das Weibliche abschaffen muss, um nicht ausgenutzt zu werden, ist ein völliger Fehlschluss, der nur von Menschen kommen konnte, die ihr hingebendes Weibliches bereits nicht mehr gespürt haben. Die bereits nur noch im männlichen Über-Lebenskampf, in der Todesangst, waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Weibliche, das Seelische, das Nährende, das Selbstlose wird beschützt durch das Männliche. Im Menschen selbst, in der Gesellschaft, in der Welt. Das Männliche dient dem Weiblichen und das Weibliche gibt sich in Liebe hin. Das Männliche – das auch wieder hingebendes Weibliches in sich trägt, wie alles und immer so fort – handelt in Liebe. Nach Innen und nach Außen. Das ist das Prinzip des Gleichgewichts. Das ist das Prinzip der Ritterlichkeit. Das Starke, das Handelnde sitzt zu Füßen des Ruhenden, ewig Wissenden und handelt im Einklang mit diesem angstlosen, ewigen Wissen um den Kreislauf und den Sinn. Das ewig Wissende gebiert die Welt, erhält das Leben und das Handelnde handelt ohne Eigennutz in Freude und Liebe und ohne Angst vor dem Tod.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist es bei uns: Das Männliche handelt. Allein. Für sich. Es zwingt das Weibliche, ihn an seine Brust zu nehmen und ihn zu nähren. Und das Männliche schützt das Weibliche nicht. Es unterdrückt es. In sich, in der Gesellschaft, in der Welt. Und so schwindet das Weibliche, das Hingebende, das sich Verschenkende, die Liebe, die ewige Weisheit vom Sinn, immer mehr aus der Welt. Wird restlos ausgesaugt im Eigennutz des Männlichen, das das Weibliche aus sich verbannt hat, um ja nur niemals ausgenutzt zu werden. Um nur niemals anderen geben zu müssen. Denn wer im Über-Lebenskampf ist, der hält alle Ressourcen bei sich, der saugt alles aus, was er kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist das Ruhende, das Liebende, das Hingebende, das Wissende, in dieser Welt bald aufgezehrt. Der Trugschluss, die Verblendung, tritt langsam zu Tage. Das Weibliche war es, das in seiner nährenden, gebärenden Hingabe erst alles ermöglicht hat. Und trotz allen Leugnens und selbstherrlichen Sichselbstbetrügens stellt, nicht mehr leugbar, sich heraus: Es war die einzige Nahrung. Ohne die nährende Brust der Mutter kann nichts existieren. Der männliche egoistische unersättliche Säugling kann nur saugen, bis nichts mehr da ist. Er kann nichts Neues erschaffen. Wenn er alles genommen hat, dann wird er vergehen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und alles, was er in seinem Leben hatte, war einsame kalte Angst. Angst davor, einem anderen Angsterfüllten zu unterliegen. &#8211; Und dann kommt der Tod. Und er hat nichts und niemandem gedient. Hat nicht teilgehabt am ewigen Wissen um die Liebe und den Sinn…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dieser Tod des Weiblichen betrifft Frauen in gleichem Maße wie die Männer… Da gibt es keinen Unterschied.</p>
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		<title>Drei Sekunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 09:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Der plötzliche Regen verdunkelt den Tag. Eine Begegnung auf dem schmalen Pfad im Wald. Ich trete zur Seite und gehe durch die Pfütze. Ein feines Lächeln unter ihrer dunklen Kapuze. Nach innen gewandt. In diesem ein eigener Gedanke, ein eigenes Gefühl. Ein kostbarer Moment. Den Blick verdeckt, gesenkt zur Erde. Erkannt werden. Anerkannt werden. Beachtet [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der plötzliche Regen verdunkelt den Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Begegnung auf dem schmalen Pfad im Wald.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich trete zur Seite und gehe durch die Pfütze. Ein feines Lächeln unter ihrer dunklen Kapuze. Nach innen gewandt. In diesem ein eigener Gedanke, ein eigenes Gefühl. Ein kostbarer Moment. Den Blick verdeckt, gesenkt zur Erde. Erkannt werden. Anerkannt werden. Beachtet werden. Geachtet werden. Drei Sekunden der Ritterlichkeit. Drei Sekunden der Geborgenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Sekunden, von denen ich wünschte, die ganze Welt dürfe sie spüren.</p>
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		<title>Wenn der Mann nach Hause kommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2023 16:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn der Mann nach Hause kommt, dann muss dies der Ort seiner Einheit, der Ort seiner Sehnsucht sein. Er muss dann seiner Frau die Füße waschen, in Dankbarkeit, weil sie den Hort der Ruhe, der Kraft und der Geborgenheit für ihn erschafft, und ihr dabei erzählen von den Taten des vergangenen Tages. Die Frau muss [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"> <style type="text/css">p { margin-bottom: 0.21cm; background: transparent }a:link { color: #000080; text-decoration: underline }a.cjk:link { so-language: zxx }a.ctl:link { so-language: zxx }</style><span style="font-style: normal"><span style="font-weight: normal">Wenn der Mann nach Hause kommt, dann muss dies der Ort seiner Einheit, der Ort seiner Sehnsucht sein. Er muss dann seiner Frau die Füße waschen, in Dankbarkeit, weil sie den Hort der Ruhe, der Kraft und der Geborgenheit für ihn erschafft, und ihr dabei erzählen von den Taten des vergangenen Tages. Die Frau muss ihn dann bei den Händen nehmen und in Liebe zu sich hinauf ziehen und ihm danken für all das, was er den Tag für seine Familie draußen getan. Dann muss sie ihn an den Tisch führen, glücklich, dass die Einheit wieder hergestellt ist und ihn sich bei kräftigem Mahle wieder stärken lassen. </span></span>  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist gegenseitige Ritterlichkeit. Das ist der Ausgleich von Materie und Seele. Im Gesamtsystem und in jedem einzelnen Teil davon.  „Mann“ und „Frau“ bezieht sich dabei nicht auf das biologische Geschlecht.  &#8222;Männlich&#8220; und &#8222;weiblich&#8220; finden auch in jedem selber statt.</p>
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		<title>Partnerschaften &#8211; Brief an eine hochrangige Politikerin</title>
		<link>https://omkarnath.de/partnerschaften-brief-an-eine-hochrangige-politikerin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2023 15:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vielen kleinen Lügen bereiten den Boden für den großen Lügner. Ist das Vertrauen verschwunden, dann ist der Boden bereit für den großen Lügner. Ist eine Beziehung in Ordnung, dann kann er den Ehemann nicht stören, der neue „gute Freund“ der Partnerin. Ist die Beziehung beschädigt, dann kommt der Ehemann, der es sich vorher so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die vielen kleinen Lügen bereiten den Boden für den großen Lügner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist das Vertrauen verschwunden, dann ist der Boden bereit für den großen Lügner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist eine Beziehung in Ordnung, dann kann er den Ehemann nicht stören, der neue „gute Freund“ der Partnerin. Ist die Beziehung beschädigt, dann kommt der Ehemann, der es sich vorher so gedankenlos und sich durchmogelnd hat gut gehen lassen, ins Schwitzen und bekommt Zahnschmerzen, denn er weiß genau um seine Mängel und seine Fehler in Bezug auf seine Partnerschaft. Er weiß genau, dass er nur von der Langmut seiner Partnerin lebt. Dass sie es ist, die die Beziehung erduldet und aufrecht erhält. Da kann er sich einreden wie er will, dass er doch so viel für <em>sie</em> tue. Und er weiß genau, wie der neue „gute Freund“ diese Fakten seiner Partnerin gegenüber nutzen wird. Er wird ihr zustimmen bei all ihren Klagen. Wird manchmal, wenn er gerissen ist, auch Verständnis für ihren Ehemann einfordern. Wird sich in allem besser stellen, in allem weiser, in allem perfekter als der alte Ehemann. Und sie wird nicht merken, wie sie ihm verfällt, wie er sie umgarnt und sie sanft aber energisch in seine Richtung schiebt. <em>„Er ist doch nur ein guter Freund!!!“</em> wird sie schreien, wenn der Ehemann, der als Mann es besser weiß als sie, seine Sorgen äußert. Denn er weiß, dass es ein Kampf ist, der hier stattfindet. Ein Kampf um Besitz. Und dass der gute Freund ihn führt mit allen Mitteln, denn er ist neu und ihm geht es nur um den Gewinn. Nichts weiß er von den Jahren des gemeinsamen Lebens und Leidens und Liebens. Aber er weiß von den Mängeln und den Schwächen und den kleine gemeinen und achtlosen Lügen, die sich eingeschlichen haben. Von der Unaufmerksamkeit und der zu geringen Berücksichtigung der Bedürfnisse des anderen. Vom Ausnutzen des langmütigen Weiblichen. Und in diese Breschen treibt er seine Waffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn er siegt, der große Lügner? Und wenn er mit der Lüge von Verständnis, Beständigkeit und Ehrlichkeit den Preis erobert? Dann hält er die Frau solange sie ihm nutzt. Und wendet sich ab, wenn seine Lügen nicht mehr glänzen. Und wendet sie sich zuerst ab, was wird er dann wohl tun…?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nie dürfen wir unsere Beziehung leicht nehmen. Immer müssen wir die Partner schätzen, würdigen, wahrnehmen, anhören, pflegen, lieben und immer ehrlich sein. Nie mit Angst den Partner leiten. Und deshalb: <strong>Wachsen</strong> lassen! Stark werden lassen in großem Vertrauen. Sonst kommt ein anderer mit seinen Lügen und verschweigt, dass er nur die halbe Wahrheit erzählt und vermittelt. Denn Du bist ja auch Liebe und Güte und Ehrlichkeit und darin bist Du sogar mehr als der große Lügner. Du hast es nur vergessen und hast begonnen, mit der Zeit Dir selbst die Lügen zu erzählen. Den Partner hochhalten, Einsein, Geborgenheit spenden und leben. Keine Abhängigkeiten pflegen. Dienen! Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen….. und das gilt genauso in der Beziehung zwischen Regierung und Volk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da hilft kein Psychologe. Die innere, seelische Verbundenheit mit der Welt erkennen. Das ist das Einzige, was hilft. Alles andere heißt, nur die Lügen zu verlagern. Jede kleine egoistische gemeine Lüge von jedem einzelnen Politiker und jede Schacherei und Winkeladvokaterei jedes Großunternehmers hat über die Jahre hinweg bei vielen vielen Menschen jedes Vertrauen in die Regierung und dadurch in das ganze System erodieren lassen… denn mit Brot und Spielen, das geht nicht mehr. Dafür sind alle zu satt von Zuckerwatte und ihnen wird schlecht von all den bunten Bildern, die ihren Schmerz nicht mehr übertönen und übermalen können. Mit Angst vereinsamen und dann in die gewünschte Richtung treiben. Das geht auch nicht mehr. Die Verängstigten bilden jetzt Gruppen und agieren gegen den Angstmacher. Wehren sich gegen diese primitiven und menschenverachtenden Methoden. Die Menschen dumm und unmündig halten, das ist etwas für Diktaturen. Demokratien brauchen starke und mündige Bürger, die eine innere Gemeinschaft fühlen, die größer ist, als eine Nation. Nicht die kapitalistischen benebelten Einzelkämpfer, die nur Ressourcen sind für die großen verlogenen Spieler, die die Welt zerstören und mit denen unsere Politiker am Esstisch sitzen. Wer nur Material für die Unternehmen will, der ist nicht besser als Stalin. Was macht den Menschen satt? Die Liebe!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es müssen alle gehen, die nicht lieben können, alle, die für sich arbeiten, die die Partnerschaft ausnutzen und die weibliche Langmut der Menschen ausbeuten. sonst ist es doch eine heimliche Diktatur, wie manche Menschen es spüren…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufklärer, die haben es gut gemeint. Sie wollten die Menschen, vom Joch der Scharlatanerie und der kirchlichen Machtausübung befreien. Befreit haben sie aber die Menschen von deren Wissen um ihre Seele, denn weder weltliche Jesuiten oder hinterhältige Scharlatane haben etwas mit der Wahrheit unserer Beseeltheit zu tun. Das war ein Denkfehler. Ein Wahrnehmungsfehler, denn die Aufklärer konnten oder wollten ihre eigene Seele nicht spüren und meinten daher, sie existiere nicht. Die meisten Menschen spüren aber ihre Seele, aber in dieser aufgeklärten Zeit wird ihnen dieses Spüren von Kindheit an aberzogen. Daran kranken die Menschen. Es ist die seelenlose Einsamkeit. Die Halbheit des Materialismus in Verbindung mit der Gnadenlosigkeit des Kapitalismus, denn der Verstand kennt keine Liebe. Die selbstlose Liebe kommt durch eine seelische – faktische, aber übermaterielle und so leider nicht messbare – Verbindung. Auch das ganze materielle System baut auf der Ausnutzung der seelischen Verbindung auf, nutzt sie für ihre Zwecke. Wie in der o. a. Partnerschaft. Das Männliche, das das Weibliche benutzt und es trotzdem marginalisiert und verneint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das System ist durch die Hinwendung zum Materialismus rein männlich. Deswegen ist es hoffnungslos destruktiv. Es geht nicht um ein wiedererstarken muffiger Religion. Es geht um die bewusste Wiederwahrnehmung der Beseeltheit eines Jeden. Die darin steckende Liebe zur Welt, die Hingabe, die Freude, den Sinn. Die Beseeltheit ist ein Fakt. Nur, wird jemandem das Hören abtrainiert, dann wird er beschwören, dass es keine Töne gibt. Das Hartz4-System zum Beispiel ist so unwürdig einem Menschen gegenüber. Es zeugt von äußerster Menschenverachtung, von einer Ideologie, dass man einen Menschen auch nur zu füttern braucht, wie Vieh. Wie eine nutzlose Maschine, die man ins Lager abgestellt und vergessen hat. Brot und Spiele, dann hält er still und oben können alle Seelenlosen machen, was sie wollen und Geld und Dinge anhäufen. Bis zu ihrem Tode…. Ja so absurd ist der aufgeklärte Materialismus… Bis zu ihrem Tode…. Alles kaufen, alles Raffen, alles Macht anhäufen und andere vernichten dient nur der Übertünchung der Todesangst. So absurd ist diese aufgeklärte Gesellschaft. So machen sich alle dort etwas vor. Und wissen gar nicht, wie sehr sie sich alle nur wie Maschinen behandeln. Und wissen nicht, wie wunderbar das Leben in Liebe und Einheit und Hingabe an den Sinn und in Führung durch den seelischen Sinn sein kann. Wie schön das Geben sein kann. Wie schön „Verzicht“ sein kann. Die Aufklärung hat uns zurück entwickelt. Sie hat uns zu atomar bewaffneten angstbesessenen Tieren gemacht. Ich möchte gar nicht „Höhlenmenschen“ sagen, die denn die wussten von ihrer Beseeltheit und lebten im Einklang mit der Schöpfung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen zurück zur Ganzheit. Meditationen an den Schulen, meinetwegen. Mehr Menschen dort einladen, die über Tiere sprechen, über die Natur, über ihre Erfahrungen. Alte Menschen mit Lebenserfahrung sprechen lassen. Regelmäßig. Wöchentlich. Jeden Tag ein 15 Minuten Video, in dem etwas über das Leben erzählt wird. Am besten von vor der Internetzeit. Die Kinder wieder ganz werden lassen. Mündig werden lassen. Nicht in Angst und Absurdität aufwachsen lassen. Die Kinder von heute wissen durchaus, dass sie nur Figuren im Kampf um ihr Geld als Konsumenten sind. Dass sie nur funktionieren sollen und dass nichts anderes von ihnen erwartet wird. Schlimm ist das. Ein schlimmer Zeitgeist herrscht hier zur Zeit. Unwürdig für ein Menschendasein, das so Großes leisten könnte, das in Verbindung von Verstand und Seele so Großartiges schaffen könnte! Stattdessen leben wir in einer Schlachthausgesellschaft. Primitvstes Lügen, betrügen, ausnutzen, schamloses Benutzen seines Nächsten. Der Materialismus begünstigt die Seelenlosen, die unsozialen Egoisten, die nichts fühlen außer ihrer eigenen Angst. Das was kommen wird, haben wir in Trump gesehen. Die, die nichts mehr an Einheit spüren und nur trennen können, die beherrschen all die anderen, von denen sich jetzt ein paar aufbäumen. Die Menschheit ist in tiefstem Schmerz und alle Drogen, Tablets, Spiele, Smartphones, Volkswagen und was noch nützen nichts mehr! Die Menschen wollen ihre Seele zurück. Sie wollen ihre Beseeltheit leben. Die Liebe, die Güte, die Wahrhaftigkeit, die Einheit, das Vertrauen, aber sie sehen nur die Priester der materiellen Machtausübung, die sie nur Maschinen sein lassen. Im besten Fall Vieh, das im trockenen Stall gefüttert wird und dafür dankbar sein soll. Bis der Schlachter kommt und sie zu „Grillgut“ gemacht werden. Die Verschwörungstheorien, das ist der Materialismus, den sie nicht benennen können. Der in allem steckt und der ihnen nichts Gutes will. Der ihnen ihre Beseeltheit nicht geben will, der sie zu Maschinen machen will zum Nutzen von… tja letztlich vom Materialismus selbst… denn selbst die verlogensten Politiker und Manager werden einmal sterben… und von ihnen wird dann nichts bleiben als Erde. So steht der Materialismus selbst an der Spitze der Nahrungskette. Darwinismus herrscht hier ja. Was soll man dagegen machen? Sie werden ihr Leben in Absurdität und angstbesessenem Hauen und Stechen verschwendet haben. Was hätten sie alle Großartiges für die Schöpfung leisten können, wenn sie im Sinn ihrer Beseeltheit gelebt hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Männliche, das Materielle beschützt das Weibliche, das Seelische. In der Partnerschaft und auch in jedem selbst. Ungeachtet davon, ob es nun die Frau oder der Mann ist, der Innen oder Außen ist. Das ist die Ritterlichkeit. Aber im Materialismus, dem rein Männlichen Aspekt des Seins, verrät das Männliche das Weibliche. Das Heilige, das Seelische, das, was das Leben erschaffen kann, während das Männliche in seiner Einsamkeit es alleine nur zerstören kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schöpferisch, beseelt handeln! Im Verein des Männlichen und des Weiblichen. Das ist die einzige Rettung. Der Kapitalismus als Kind des Materialismus ist am Ende. Die, die nichts spüren außer ihrem eigenen Schmerz, die Psychopathen, werden die Menschheit ins Verderben reißen. Sie drehen das Rad soweit in die Unmenschlichkeit, dass die Menschen, die noch etwas empfinden können, es nicht mehr ertragen können. Denn jene sind das Männliche ohne Ergänzung durch das seelische, das Weibliche. Und so kennen sie nur die Zerstörung. Schaut auf Trump. Er ist Materialismus ohne jedes Deckmäntelchen der Scham. Er ist die Wahrheit. Die zukünftige Entwicklung. Wenn noch ein paar Richter oder andere Politiker so psychopathisch sind wie er, dann gibt es kein Halten mehr und die Wahrheit bricht blutrauschend sich ihren Raum&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebt den Menschen ihre Beseeltheit zurück! Aber fragt nicht bei den Kirchen nach. Schaut zu den spirituellen Lehrern. Denen, die die Selbstlosigkeit leben. Macht die Politik und die Wirtschaft psychopathensicher. Lehrt die Kinder etwas anderes als Leistungsdruck und Angst vor dem Morgen. Handelt für einander. Jeder für den anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbietet das Lügen, zum Beispiel! Bestraft das Lügen in Recht, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung auf das Schärfste. Ist das so schwer? Wer will da nein sagen? Der Lügner wird wohl lieber schweigen. Aber nichts passiert in dieser Richtung. Ein Schelm, der Böses denkt. Oder eben einer, der jetzt in neuer Gemeinschaft aufsteht und zeigt, dass er es nicht mehr erträgt. Nun Corona?… Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beschenkt Euch. Selbstlos. Der andere soll sogar mehr bekommen, als man selbst. Ist das nicht schön? Dann dauert es noch drei Generationen, aber dann hat dieser Wahnsinn endlich ein Ende und niemand trauert seinem neuen Auto oder seinem 1000€-Smartphone hinter her…. Aber die Wirtschaft! Der Wohlstand! Die Sicherheit! Nichts davon ist von ausschließlicher Bedeutung, wenn der Mensch innerlich verhungert und sich in Todesangst gefangen sieht, die er zu unterdrücken hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Grund für die Zunahme der Verschwörungsgläubigen. Sie erkennen, dass sie nur Schlachtvieh auf dem Altar des Materialismus sind… Mit wem sollen sie da noch sprechen? Welchen Dialog führen, mit denen die nie etwas tun als zu reden und sie dann den großen Spielern auszuliefern?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wollen die im Schmerz wahnsinnig gewordenen, die wurzel- und haltlos erzogenen auch nur vernichten. Das Alte zwar, aber sie machen es deshalb nicht besser. Mit Gewalt und Zerstörung bleiben wir im Materialismus. Vielleicht würde das System dann einfach anders heißen… Das Wohl aller liegt nicht in Wohlstand und Sicherheit. Es könnte durchaus etwas unsicherer und auch etwas ärmer sein, wenn die Menschen nur wieder lieben und vertrauen könnten, ihre Beseeltheit spüren können und erkennen dürfen, dass ihr Leben nicht so absurd ist, wie es ihnen eingeredet wird und wie es ihnen dann im Umkehrschluss aber verboten wird, zu artikulieren, sondern erwartet wird, dass sie konsumieren, arbeiten, klaglos funktionieren und dankbar sind für den trockenen Stall mit den bunten und lauten Videowänden und dem gammeligen Heu, an dem die draußen verdienen.… Ein Leben im Stall mag erst einmal sicher und satt sein. Artgerecht ist es sicher nicht. Da fangen Tiere dann oft an, ohne Unterlass den Kopf zu schütteln oder sich an den Eisenstangen einzuschlagen… Wenn sie dann vor Panik Amok laufen, dann bleibt da nicht mehr viel übrig vom Stall….</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Das, was ich dargestellt habe, ist wirklich das Problem. Wenn Sie das in diesem Text erkennen, dann sind sie die Einzige, die vielleicht etwas bewegen kann. Sonst befürchte ich eine gewaltige Katastrophe, wenn sich der Schmerz der Menschen in die Öffentlichkeit ergießt… Von einer weiteren Entmenschlichung der Politik und einer weiteren Instrumentalisierung der Bürger für Wirtschaft, Politik und Banken gar nicht zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufklärer lagen nicht richtig. Aus oben genannten Gründen. Allein, wer in die Welt schaut, der kann zu keinem anderen Schluss kommen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche Ihnen einen Guten Tag. Ich glaube, daran, dass Sie es gut meinen. Aber auch Sie unterliegen der falschen Doktrin. Wenn Sie Ihren Mann bei der Hand halten und das Leben in ihm spüren, dann ist das nicht Ihr Verstand. Dann ist das eine seelische Wahrnehmung. Der Verstand ist ein Überlebensinstrument. Es identifiziert Gefahren und Beute. Nahrung. Tote Nahrung. Das Leben spürt er nicht. Spürte der Verstand in Notsituationen den Gegner als lebendiges Wesen, dann wäre das wohl kontraproduktiv. Das Leben spüren Sie über Ihren Seelensinn. Der existiert. Er wird nur vom Verstand geleugnet. Er will ja überleben. Als einziger. Da ist alles Seelische gefährlich…. Also hält er alle in Angst. Dann spürt keiner mehr wirklichen Sinn und Einheit.</p>
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		<title>Ritterlichkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 07:15:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Zweck des Männlichen ist es, das Weibliche zu schützen. Das ist die Ritterlichkeit. Das Männliche kann das Weibliche nur schützen, wenn es das Weibliche begreift. Begreift das Männliche es nicht, dann wird aus Schutz Bevormundung. Aus Bevormundung entsteht Trennung, aus Trennung neuer Schmerz. Das Männliche – in der Regel der Mann – kann das [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Zweck des Männlichen ist es, das Weibliche zu schützen. Das ist die Ritterlichkeit. Das Männliche kann das Weibliche nur schützen, wenn es das Weibliche begreift. Begreift das Männliche es nicht, dann wird aus Schutz Bevormundung. Aus Bevormundung entsteht Trennung, aus Trennung neuer Schmerz. Das Männliche – in der Regel der Mann – kann das Weibliche – in der Regel die Frau – nur begreifen, wenn es das Weibliche in sich selbst begriffen hat. Ritterlichkeit erfordert ein Bewusstsein mit einen emanzipierten Verstand, der neben seinem Ego auch die Seele zu schätzen weiß.</p>
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		<title>Das Ego hat seine Funktion. Es ist kein Selbstzweck, bei wir stehen bleiben dürfen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 10:43:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Ego bedarf der Beschränkung durch andere Egos. Erfährt es diese Beschränkung von Anfang an nicht, dann wird es grenzenlos. Das ist besonders dann der Fall, wenn es in dieser unbegrenzten Entwicklung viel Schmerz erfährt. Ist das Ego nicht begrenzt, dann überschwemmt es in seinem Schmerz die Seele. Wenn der Vater in einer Familie fehlt [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Ego bedarf der Beschränkung durch andere Egos. Erfährt es diese Beschränkung von Anfang an nicht, dann wird es grenzenlos. Das ist besonders dann der Fall, wenn es in dieser unbegrenzten Entwicklung viel Schmerz erfährt. Ist das Ego nicht begrenzt, dann überschwemmt es in seinem Schmerz die Seele. Wenn der Vater in einer Familie fehlt und die Mutter kein starkes Ego hat, dann werden die Söhne oft zu Tyrannen. Sie sind so unbegrenzt im Schmerz ihres Egos gefangen, dass sie ihn gegen die Mutter, die seelische Kraft, die nicht zurück schlägt, wenden. Gefahrlos wenden können. Denn, da ihre Seele vom materiellen Verstand überschwemmt ist, sind sie schwach und suchen sich den noch Schwächeren. Terrorisieren ihn mit der Androhung von Wut und von Zerstörung. Sie stellen ein Gleichgewicht wieder her, das durch den Verlust des Vaters verloren gegangen ist. Sie stellen in ihrer Familie der seelischen Kraft der Mutter das fehlende Ego des Vaters entgegen. Nur tun sie es in einer unreifen und unerfahrenen Form. Ohne Größe. Nur mit Angst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt, nur Materie kann Materie beschränken. Nur Ego kann Ego verkleinern. Das ist die männliche Ritterlichkeit, die die seelische Weiblichkeit vor der Auslöschung schützt. Die Seele ruht als Grund des flachen Sees. Das Ego ist das Wasser, das diesen Grund überdeckt. Wie voll der See ist und wie viel vom Grund an der Oberfläche zu sehen ist, wie viel vom Grund zu Strand wird, das entscheidet der Regen. Das Wasser von oben. Das ist die Berechtigung für Gebote, das ist der Grund für Väter. Die Beschränkung der Egos. Das Einhalt gebieten. Nur: Es darf nicht dabei bleiben, dass der See einfach nur moderat gefüllt ist und viel Strand um ihn herum zu sehen ist. Sehen reicht nicht. Ist der Strand da, dann muss der, der immer nur geschwommen ist, zum Gehen hingeführt werden. Zum Gehen auf dem warmen weichen Sand seiner Seele. Väter und Gebote alleine erreichen nichts, wenn der durch ihre Beschränkungen geschaffene Raum nicht mit seelischer Erkenntnis gefüllt wird. Wenn wir nur im Kampf der Egos bleiben, dann ist nichts gewonnen. Das Ziel muss die Erkenntnis der Geborgenheit sein.</p>
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		<title>Warum sieht die Welt so aus, wie sie es tut?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2020 13:37:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist los mit uns Menschen? Was ist denn los mit unserer Welt? Mit uns Menschen? Warum können wir unsere Welt so sehenden Auges in den Abgrund fahren lassen? Wie kann das sein, dass wir Menschen unseren Kindern wissentlich ein Leben in der Hölle hinterlassen werden? Wissentlich. Für jeden sichtbar und erfahrbar.Gleichzeitig sind so viele [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><br>Was ist los mit uns Menschen?<br><br>Was ist denn los mit unserer Welt? Mit uns Menschen? Warum können wir unsere Welt so sehenden Auges in den Abgrund fahren lassen? Wie kann das sein, dass wir Menschen unseren Kindern wissentlich ein Leben in der Hölle hinterlassen werden? Wissentlich. Für jeden sichtbar und erfahrbar.<br>Gleichzeitig sind so viele Kinder &#8222;verhaltensauffällig&#8220; wie noch nie. Stöhnen die Studenten unter immer härteren Studienbedingungen, unter denen es nicht einmal mehr reicht, sein alles zu geben. Könnte der Tag der Psychotherapeuten 48 Stunden haben. Sind so viele Menschen im Burn Out. &#8211; Und gleichzeitig werden unsere Autos immer größer, immer schwerer, immer stärker und immer aggressiver im Design. Immer raubtierhafter. Und es wird gekauft und gekauft. Kaufen war nicht immer die Lebensaufgabe des Menschen.<br>Wie kommt das denn? Warum hat darauf eigentlich niemand eine Antwort? Warum geschieht dies alles wider besseren Wissens? Niemand, der bei Verstand wäre, würde mithelfen, einen so paradiesischen Planeten, der noch dazu die Grundlage seines Lebens ist, zu vernichten. Niemand würde unter normalen Umständen seinen Kindern gegenüber so verantwortungslos sein. Würde sie dazu noch in Systemen leiden lassen, in denen sie unglücklich und krank gemacht werden. In denen bereits die Eltern unglücklich und auch krank gemacht worden sind.<br>Es erscheint eigentlich nicht zu glauben. Ein Betrachter von Außen würde der Menschheit und jedem einzelnen Menschen kopfschüttelnd völligen Wahnsinn attestieren.<br>Warum handelt der Mensch denn nun so, wie er es tut? Warum ist er gezwungen, wider besseren Wissens auf diesem fatalen Kurs zu bleiben?<br>Der Grund ist einfach. Er hat keine Alternativen.<br><br><br>Materialismus<br><br>Der Materialismus ist die vorherrschende Weltanschauung auf diesem Planeten. Alles Denken und Handeln wird von ihm abgeleitet. Eine ernsthafte Alternative zum Materialismus ist dem Menschen in der Regel nicht vorstellbar.<br>Was besagt der Materialismus über die Welt?<br>Er sagt, dass es nichts gibt außer den Dingen. Diese sind von einander abgegrenzt. Und es gibt nichts außer der Materie, aus der diese Dinge bestehen.<br>In dieser Weltanschauung ist das Leben ausschließlich ein chemisch-physikalischer Prozess. Ein materieller Prozess, der einfach nach den Naturgesetze abläuft. Recht kompliziert, aber eigentlich nichts anderes, als wenn sich zum Beispiel Salz in Wasser auflöst oder bei einem Gewitter Blitze entstehen. Oder ein Stein einen Abhang hinunter rollt.<br>Diese Anschauung gilt im Materialismus natürlich auch in Bezug auf den Menschen. Der Mensch ist ein chemisches Geschehen, das eine Zeit lang nach den Naturgesetzen reagieren wird und sich dann wieder auflöst.<br>Desweiteren sagt der Materialismus: Die Erde wird vergehen. Die Sonne wird vergehen, das Universum wird vergehen und selbst die Materie wird sich irgendwann auflösen. Wird zerfallen. Es wird nichts bleiben von der Materie. Alles ist dem ewigen Tode geweiht.<br>Das ist die, in der Regel nicht ausgesprochene, weil zu deprimierende, Sicht des heutigen materialistischen Menschen auf sich selbst. Oder zumindest das, was ihm über die Welt und sich selbst darin gelehrt worden ist.<br>Ob er aber nur ein nach den Gesetzen der Materie chemisch-physikalisch reagierendes Gemisch ist oder doch mehr als das, das liegt bei ihm selbst. Wenn er nur die Alternative kennen würde.<br><br><br>Materie<br><br>Die Supernova, der explodierende Stern, breitet sich so weit aus, wie ihre Energie es zulässt. Verschlingt die sie umkreisenden Planeten. Der Vulkan speit die Materie soweit, wie es seine Energie zulässt. Überflutet das Land mit seiner Magma. Macht aus dem Meer festes Land. Das Meer frisst an der Küste. Je mehr Energie es hat, desto größer sind die Stücke, die es sich einverleibt. Sie alle vereinnahmen, bis ihre Energie nicht mehr reicht. Bis sie gestoppt werden von der Weite des Raumes, dem Widerstand des Bodens, der Kälte des Meeres, der Festigkeit des Felsens. Gestoppt werden von Materie, die ruht oder sich in einer stärkeren Gegenbewegung befindet. <br>Und so nicht nur die unbelebte Natur. Ebenso die Pflanzen. Sie gehorchen denselben einfachen Gesetzen. Sie breiten sich aus, soweit sie es mit ihrer Energie können. Wer schneller ist, wer stärker ist, wer die meiste Energie zur Verfügung hat, der erreicht die größte Ausbreitung. Sei es als einzelne Pflanze oder durch die Verteilung der Samen als Art. Die Pflanzen verleiben sich Sonnenlicht über die Blätter und Wasser und Nährstoffen über die Wurzeln ein. Kommen sie in Gegenden klimatisch an ihre Grenzen, ist die Gegenenergie stärker, dann stoppt ihr Vordringen.<br>Und genauso das Tier. Auch bei ihm ist es nicht anders, als bei der unbelebten Natur und den Pflanzen. Es vereinnahmt Nahrung in Form von Pflanzen oder anderen Tieren und breitet sich soweit aus, wie es kann. Breitet sich aus, bis das stärkere Tier es sich einverleibt, das stärkere Rudel ihm im Weg steht oder die Klimaverhältnisse zu viel Energie von ihm abziehen, sich von ihm einverleiben (Kälte) oder sich zu energiegeladen ausbreiten (Hitze).<br>Hätten Supernova, Vulkan, das Meer, die Pflanze, das Tier unbegrenzte Energie zur Verfügung: Sie würden sich ins Unendliche ausbreiten. Sie würden alles verschlingen und vereinnahmen. Die ganze Erde und dann das Sonnensystem und endlich den gesamten Kosmos. Ohne Maß und Mitte. Das ist die wichtigste Eigenschaft der Materie. Der Zwang nach Ausdehnung soweit die Energie es ermöglicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Supernova, Pflanze oder Tier handelt. Sie alle handeln nach dem gleichen Gesetz. Mag es bei Pflanzen und Tieren komplexer erscheinen, trotzdem gibt es keinen ursächlichen Unterschied. Bei Lebewesen nennt man diesen Zwang den <em>Überlebenstrieb</em>. <br><br><br>Der Mensch als materielles Wesen mit Körper und Verstand<br><br>Der Mensch hat seinen Verstand und er hat seine Hände. Diese beiden Ausstattungsmerkmale ermöglichen es ihm, aus nahezu allem auf der Erde eine für sich nutzbare Energiequelle zu machen und sich dadurch maximal auf der Erde auszubreiten. Er ist als materielles Wesen mit seinem Körper und seinem Verstand Inhaber der meisten verfügbaren Energie auf diesem Planeten. Deswegen breitet er sich über alles andere aus. Wie die Supernova, wie der Vulkan, wie die Sturmflut, wie die Pflanze, wie das Tier und die Gerölllawine es auch tun, soweit ihre Energie sie trägt. Ganz, wie es das Naturgesetz von ihm fordert. Komplizierter als ein rollender Stein, aber in all seinem Denken und Handeln spiegelt sich trotz allem nur das Wirken des einfachen Gesetzes der Ausbreitung der Materie wider.<br>Und genau wie alle andere Materie kennt auch der Mensch ohne Begrenzung von Außen kein zurück.<br>Alle Wissenschaft dient der besseren Kontrolle und besseren Ausnutzung der irdischen Energie. Letztlich ist Wissenschaft Ausbreitung über den Verstand. Jede Gesellschaft dient der Anhäufung von Energie um ihr Überleben besser zu sichern. Jede Gruppenbildung ist ein Zusammenführen von Energie, um die Ausbreitungschancen zu erhöhen, die <em>Überlebens</em>chancen zu erhöhen. Jeder Mensch ein Stein mehr, der mit einem gemeinsam den Abhang herunter rollt.<br>Auch der Austausch von Gedanken oder der Streit um Ideen ist ausschließlich dem Gesetz der maximalen Ausbreitung der Materie geschuldet. Ist der Verstand doch auch eine Erscheinung der Materie. Ein Gedanke, eine Idee soll mit möglichst viel Energie Verbreitung und auch Dauer gewinnen. Soll andere Gedanken und Ideen vereinnahmen und überrollen oder sich mit ihnen vereinen, um stärker zu werden.<br>Der Kapitalismus erklärt sich dadurch von selbst. Er ist die gesellschaftlich höchste Verfeinerung des materiellen Prinzips, eine Konzentration der Energie, ein Speer oder ein Geschoss in universalem Maßstab. Eine Konstruktion, die &#8211; maximal effizient &#8211; sich alle Materie des Planeten einverleibt.<br>Und wie bei den Tieren, den Pflanzen, bei Lawinen, Vulkanen, Erdrutschen, Tsunamis, Erdbeben, Sternenexplosionen: Die Energie kennt immer nur eine Richtung und ist nicht in der Lage, aus sich heraus anzuhalten. <em>Stetiges Wachstum </em>ist der wirtschaftliche, der menschliche Begriff für diese Eigenschaft der Materie. Wo Energie akkumuliert werden kann, da wird gewachsen. Es muss gewachsen werden, deshalb wird sich alles einverleibt. Es klingt absurd und man fragt sich, wie man solche Vorstellungen entwickeln kann. Aber es ist keine individuelle Vorstellung. Es ist das universell gültige Gesetz der materiellen Ausbreitung. Ausgeführt vom materialistisch determinierten Menschen.<br>So ist der Mensch im Materialismus, ganz seiner Weltanschauung entsprechend, nichts anderes als die komplizierte Form einer immer mehr Energie und dadurch Fahrt aufnehmenden Gerölllawine. Immer schneller und immer mehr andere Materie mit sich reißend, rast sie unaufhaltsam abwärts.<br>Ein immer mehr zunehmender Überlebenstrieb. Immer mehr <em>Angst</em>. Das ist die menschliche Bezeichnung für den Trieb der Materie nach Vereinnahmung und Ausbreitung. <em>Wer Angst hat, der sucht Kontrolle. Wer kontrollieren will, der muss sich über anderes ausbreiten oder es vereinnahmen. Anders herum: Ausbreitung über andere(s) führt zu Kontrolle. Kontrolle führt zu scheinbar weniger Angst</em>. <br>Deswegen die Zerstörung der Welt als Energieressource. Deshalb die Zerstörung des Menschen als Energieressource und die immer mehr zunehmende Sicht auf den Menschen als eine rein technische Funktion in Wirtschaft und Staat. Er soll Dinge anhäufen &#8211; <em>kaufen</em> &#8211; und sich dafür Lebensenergie in Form von Geld abnehmen lassen. Mehr Energie, als er mit dem Kauf erhält. Und er soll <em>arbeiten</em> &#8211; sich Lebensenergie abnehmen lassen &#8211; und dafür Geld &#8211; weniger Energie als die Lebensenergie, die er gegeben hat &#8211; bekommen, um sich dieses dann wieder für Dinge, die er <em>kauft</em> nochmals abnehmen zu lassen.<br>Und in seiner zunehmenden <em>Angst</em> akkumuliert er so viel es geht und kauft sich ein maximal großes Predatoren-Auto. Und trägt damit zur weiteren Auslaugung der Welt bei.<br>Ein Strudel der materiellen Vereinnahmung, des Raubens, wo am Ende nichts übrig bleiben wird, als die unbelebte Materie selbst. Materialismus, auch gerade in seiner Form als Kapitalismus, dient somit nichts und niemandem. Trotzdem erscheint er heutzutage den meisten Menschen wie ein alternativlos gültiges Naturgesetz.<br>Aber das muss nicht so sein. Im Gegensatz zur Supernova, dem Vulkan, dem Tier und der Pflanze ist der Mensch nicht beschränkt auf eine festgelegte Existenz nach dem Gesetz der Ausbreitung und Vereinnahmung der Materie.<br><br><br>Das Besondere des Menschen<br><br>Alles im Universum ist im Gleichgewicht. Alles wird durch energetische Begrenzung in seinen Grenzen gehalten. Das, was mehr Energie hat, dehnt sich aus oder vereinnahmt, bis es nicht mehr kann. Dann wird es von anderen Energien verschlungen oder überrollt. Ein Pulsieren. Ein Schwingen auf jeder Ebene. Momentane Gleichgewichte stellen sich ein. Die Erde hat ihren Abstand zur Sonne, die Materie liegt auf ihr stabil verteilt, wie die verschiedenen Energien, wie Schwerkraft, Wind oder Vulkanismus, sie angeordnet haben. Nimmt die Stabilität ab, dann ändert sich etwas hin zu einem neuen Gleichgewicht. Tiere, Pflanzen breiten sich so und soweit aus, wie das Klima oder andere Kräfte es ihnen erlauben. Fällt der Wolf aus, dann gedeihen die Rehe. Kommt eine Hitzewelle, vergehen viele Organismen. Früher oder später wird es wieder ein kurz- oder längerfristiges Gleichgewicht geben. Allein die lebenden Organismen an sich: Komplizierte materielle Konstruktionen, die nur bestehen können, weil ihre materiellen Teile sich gegenseitig energetisch beeinflussen.<br>Alles im uns bekannten Universum begrenzt seine Ausdehnung nur, wenn es dazu gezwungen ist. Alles geht bis an die Grenzen des Möglichen. So ist das Gesetz der Materie.<br>Die einzige Ausnahme bildet der Mensch. Er ist das einzige materielle Phänomen, das seine Ausdehnung unabhängig von äußerem Druck begrenzen <em><strong>kann</strong></em>. Er kann entgegen des in aller Materie verankerten Gesetzes handeln. Er ist eine Supernova, die ihre Explosion stoppen kann, die Energie zurück führen und eine neue Sonne, eine neue Wärme spendende Quelle der Energie für die sie umgebenden Planeten sein kann. Ein Vulkan, der seine Eruption beenden kann, bevor er ganze Landschaften unter seiner Lava begräbt.<br>Wir haben ein Wort dafür: <em><strong>Selbstlosigkeit</strong></em>.<br><em><strong>Selbstlosigkeit</strong></em> ist eine einmalige Eigenschaft des Menschen.<br>Das Stoppen der eigenen Energieausbreitung ist in der materiellen Welt nicht vorgesehen. Alles, was der Mensch als Materie tut, im Überlebenskampf, unterliegt in keiner Weise seinem Einfluss. Es ist ein einfach ablaufendes Geschehen nach den Gesetzen der Natur. Es ist ausschließlich Ursache und Wirkung. Eine Stromschnelle kann auch sehr kompliziert erscheinen. Trotzdem ist sie rein naturgesetzliches einfachstes Geschehen. Der Mensch als materielles Phänomen ist in seinem Denken und Handeln nichts anderes. Verstand (Denken) und Körper (Handeln) sind ausschließlich spezielle Ausprägungen der Ausbreitung der Materie. Auch bei unseren Gefühlen sieht es nicht anders aus: Wann herrscht nicht der Gedanke, immer auch etwas zurück erhalten zu müssen? Wir trauern, wenn wir etwas verlieren und freuen uns, wenn wir etwas erhalten. Wann haben wir uns das letzte Mal einfach aus uns selbst heraus gefreut? Die Schöpfung geliebt, ohne dass sie uns jetzt gerade Sonnenschein oder das Filetsteak beschert hat? Wer sich hinstellt und versucht, etwas oder jemanden für ein paar Minuten in tiefster Liebe zu betrachten, wird wahrscheinlich feststellen, dass er es gar nicht mehr kann. So lieblos, so selbstausbreitungs-orientiert ist unsere Gesellschaft geworden.<br>Aus diesem Grund können wir als Menschen, die keine Alternative zum Materialismus kennen, die von ihrer Fähigkeit zur <em><strong>Selbstlosigkeit</strong></em> nichts mehr wissen und die ausschließlich Körper und Verstand kennen, unseren Untergang nicht stoppen. Wie eine energetisch fremdgespeiste Geröllawine rasen wir um die Welt. Wenn nichts mehr da ist zum Verbrauchen, dann ist es vorbei.<br>Wir wissen das. Leiden. Schütteln den Kopf. Ratlos. Oder wir verdrängen es. Und doch: als Teile der Materie akzeptieren wir es zwangsläufig, dass auf allen Ebenen den Menschen Energie abgenommen wird, je nach Gruppe gegeben wird, dass die Berufssituationen grauenvoll erschöpfend sind, dass die Kinder für den Energie-Zusammenraff-Kampf gestählt werden müssen (und ihnen die letzte <em>Selbstlosigkeit</em> ausgetrieben wird). Dass ferne Landschaften und Menschen für uns sterben müssen. Und dass, wenn man selbst energetisch erdrückt wird, ein Raum greifendes und Angst erzeugendes Auto her muss. Oder man sich in Hobby, Urlaub oder Familien zurück zieht und sich die Decke über den Kopf zieht. Energetisch gezwungenermaßen still stehen bleibt.<br>Jetzt ist unsere Ausbreitung auf der Erde so weit, dass wir akzeptieren, naturgesetzlich, dass es zu Ende geht. Es ist ja mit unseren Mitteln des Anhäufens und Ausbreitens nichts mehr zu retten.<br>Aber wir haben unsere Fähigkeit zur <em>Selbstlosigkeit</em>. Wir haben sie. Und nur, wenn wir in ihr Denken und Handeln, sind wir freie Wesen &#8211; ja erst Wesen überhaupt &#8211; die unabhängig von dem uns zwingenden Naturgesetz die Welt wirklich gestalten können.<br><br><br>Selbstlosigkeit<br><br>Das Gesetz der Ausbreitung der Materie heißt bei uns <em>Angst</em>. Es ist konkret die Angst, von etwas oder jemandem anderen überrollt oder vertilgt zu werden. In seiner aktiven Ausprägung heißt dieses Gesetz, die <em>Angst</em>, bei uns <em>Überlebenstrieb</em>. Alles, was der Mensch ohne Selbstlosigkeit tut, tut er aus Angst um sein Überleben. Tut er als Materie mit ihrem naturgesetzlichen Zwang zur Ausbreitung so weit es geht.<br>Selbstlosigkeit kommt also zwangsläufig aus dem <em>Immateriellen</em>, da es dem naturgesetzlich materiellen Geschehen gegenläufig wirkt.<br>Selbstlosigkeit ist daher das Gegenteil von Angst. Und das Gegenteil vom individuellen Überlebenstrieb. Sie bricht mit dem Ursache-Wirkungsprinzip, dem der Mensch ohne sie blind ausgeliefert ist. Sie ist die Alternative in einer scheinbar alternativlosen Welt.<br>Was bedeutet es, wenn ein Mensch <em><strong>selbst</strong></em>los denken und handeln kann?<br>Selbstlosigkeit bedeutet nicht, dass der Mensch sich für seine Familie aufgibt oder sich in Kriegen für eine Idee oder ein Land opfert. Damit bleibt er im energetisch bedingten Wechselspiel der Materie gefangen und ist Teil der Ausdehnung bestimmter materieller Phänomene über andere. Die Familie und ihr Einfluss in der Gesellschaft, der Staat und seine Macht in der Welt, die Ausbreitung einer Ideologie etc.<br>Selbstlosigkeit bedeutet, energetisch nicht begrenzt zu sein. Der Fluss, der Vulkan, die Supernova, der materielle Mensch, die Geröllawine, sind alles (dem materialistischen Menschen so erscheinende!) abgegrenzte materielle Phänomene, die in ihrer Ausdehnung Einfluss auf andere Systeme ausüben. Die, materiell-menschlich gesprochen, überleben wollen, soweit ihre Energie sie trägt.<br>Der selbstlose Mensch erkennt sich als den gesamten Kosmos. Für ihn gibt es nur ein einziges Phänomen, von welchem er ein Teil ist bzw. welches er ist und zu dem auch alle scheinbar einzelnen materiellen Phänomene wie Sterne, Hasen, Bäume, Steine, Winde, Ozeane, Planeten, Sandkörner und auch Menschen gehören.<br>Gibt es nur den einen Zusammenhang, dann ist da kein System, das das andere energetisch überrollt, vereinnahmt oder blockiert. Es existiert keine Angst und damit auch kein Überlebenstrieb für ihn. Er hat das Gesetz der Materie überschritten. Es hat keine Gültigkeit mehr für ihn. Er muss sich nicht mehr zwanghaft ausbreiten. Muss keine Angst mehr haben.<br>Selbstlosigkeit ist also die Eigenschaft des Kosmos als Ganzes. Bedingungslose Liebe ist ein anderer Begriff dafür. Auch Einheit. Die Eigenschaft, die hinter dem Phänomen der Materie in ihren vielen Ausprägungen steht.<br>Und der Mensch kann diese Selbstlosigkeit, diese bedingungslose Liebe, diese Einheit erfahren und der Kosmos selbst werden. Nichts überrollt da irgendetwas. Stille herrscht dort und Leere und Dunkelheit. Alles weiß er dort, weil er alles ist.<br>Und er weiß, wie er der Schöpfung dienen kann, damit ein gemeinsames Existieren in Harmonie möglich wird. Jeder weiß das. Und wird dieses Wissen wieder bewusst, dann ist der Mensch in der Lage, alle seine Probleme umgehend zu lösen. Nicht unbedingt, weil ihm dann völlig neue Lösungen zur Verfügung stünden, sondern mehr noch weil er nun aus seinem Bewusstsein heraus erstmals <em>in der Lage ist, die bereits heute bekannten Lösungen <strong>umzusetzen</strong>.</em> Er kann endlich frei handeln. Die rasende Gerölllawine bestimmt ihn nicht mehr.<br><br><br>Warum der Mensch so ist, wie er jetzt ist<br><br>Obwohl die Erkenntnis der Einheit, die Selbstlosigkeit in ihm angelegt ist, diese Überwindung der Materialität, geht seine Entwicklung immer weiter in die Richtung bedingt handelnder Materie. Warum ist das so?<br>Das Tier, die Pflanze, die Geröllawine, die Supernova, sie <em>sind</em> einfach. Sie alle <em>sind</em> und erhöhen ihren energetischen Druck je nach Notwendigkeit. Steht ein Planet den heißen Gasen der Supernova im Wege, ein Felsen den stürzenden Steinen, ein Fressfeind der Pflanze oder dem Tier, die Energie steigt an. Und man schafft den Widerstand oder nicht. Schafft man ihn, dann geht es gleichmäßig weiter.<br>Bis einem die Energie aus geht. Dann ist es zu Ende. Der Mensch nennt diesen energetischen Abschluss, dieses Aufgehen der Materie im Ganzen, den Tod. Außer dem Menschen weiß niemand vom sicheren Tod. Von der unabwendbaren Auflösung der materiellen Existenz.<br>Dem Menschen, dem die Fähigkeit mitgegeben wurde, alles zu seinem Nutzen in Energie zu verwandeln, wurde von der Evolution auch das Wissen um die Einheit mit gegeben, damit er diese überragenden energetischen Möglichkeiten im Sinne des Gesamtzusammenhangs &#8211; selbstlos &#8211; einsetzen kann. Damit er eben nicht Opfer des Überlebenskampfes wird und eben nicht das geschieht, was gerade auf der Erde geschieht.<br>Er hat auch das Wissen von der Ewigkeit und der Unendlichkeit erhalten. Konzepte, die der materielle Mensch heute nicht mehr greifen kann.<br>Er hat auch den Sinn mit bekommen. Heute nur noch ein leerer Begriff. <em>Ein Wort, das im Materialismus nicht existieren dürfte. Wo sollte ein Sinn in einem automatischen chemisch-physikalischen Geschehen liegen? Das Wort &#8222;Sinn&#8220; ist übriggeblieben aus einem anderen Weltverständnis. Es existiert aber noch, weil der Mensch noch tief in sich vom Sinn der Schöpfung</em> weiß. <em>Und heutzutage wird dieser Sinn vergeblich überall gesucht.</em><br>Warum der Mensch seinen kosmischen Zusammenhang nicht mehr in sich erfährt, warum er sein Wissen verloren hat, das liegt im Dunklen.<br>Aber, was er vom Wissen um den Zusammenhang behalten hat, ist neben den nicht mehr fassbaren Begriffen der Ewigkeit und der Unendlichkeit und dem heute leeren Begriff des Sinns, das Wissen um die unvermeidbare Auflösung des eigenen Körpers und mit ihm des Verstandes. Dem Tod. Dem Ende der eigenen Ausbreitung und die Auslieferung der eigenen Materie zur Einverleibung durch andere Systeme. Das Eingehen seines Körpers zurück in die Erde.<br>Das Gesetz der Materie ist maximale Ausbreitung im Raum &#8211; und in der Zeit. Der Mensch nennt es Überlebenstrieb. Sein Verstand weiß nun, dass er trotz allen Energieeinsatzes verlieren wird. Dass er untergehen wird, egal, was er tut. Und so ist der Mensch &#8211; sind Teile der Menschheit &#8211; an diesem nur halben Wissen krank geworden, denn sie sehen nur noch Sinnlosigkeit und Tod in Ewigkeit und Unendlichkeit. Der Zusammenhang ist ihnen verloren gegangen. Sie kennen kein ruhiges Fließen mehr in der Einheit des Gesamtgeschehens. Sie haben den dauerhaften Überlebenskampf zur Normalität gemacht, in Verdrängung von dessen Sinnlosigkeit. Alles wird bekämpft, alles wird zu Energie gemacht, alles wird sich einverleibt, bis nichts mehr zum Einverleiben da ist. <em>Wo Tiere noch Sattheit und Ruhen kennen, da macht der Mensch die Nacht zum Tage mit seinem durchgehend rasenden Überlebenstrieb. Seinem Verstand. Er kennt keine Sattheit. Er hat immer Hunger nach mehr. Das ist seine Angst vor dem Tod. Tiere kennen energetische Gleichgewichte. Der Mensch ist im Wissen um sein Ende eine unaufhaltsame Dampfwalze</em>. Die Krönung dieses irrsinnigen Wütens ist der Kapitalismus.<br>Die meisten Menschen haben aber trotz materialistischer Erziehung und Prägung noch einen Zugang zum Wissen um die Einheit. Oft nur noch gering, aber ausreichend, um ihren Gegenüber noch in Frieden spüren zu können und nicht den panischen Wunsch zu haben, jeden gleich tollwütig in Stücke reißen zu müssen. Dieses bisschen Wissen hält die Menschheit noch zusammen. Aber die Materialität in der Menschheit nimmt zu <em>und auch diese Menschen werden schleichend mit gezogen. Eines Tages sind sie ganz verändert. Sind von ruhenden und so weiten Wesen dann zu harten einsamen, mit allen Wassern gewaschenen Kämpfern geworden.</em> Wenn die Materialität alles im Menschen übernommen hat, dann regiert nur noch die entfesselteTodesangst.<br><br><br>Die Selbstlosigkeit in der Welt<br><br>Wir leben in einer &#8222;men&#8217;s world&#8220;. In einer Welt der Männer. Besser sollte gesagt werden in einer <em>männlichen</em> Welt. Denn der Ausdruck des Materiellen nennen wir männlich. Den Ergänzungspart nennen wir &#8222;weiblich&#8220;. Sowohl Mann als auch Frau sind nicht nur männlich oder weiblich. Sie bestehen jeweils aus beiden Teilen. Dem den materiellen Gesetzen folgenden männlichen mit seiner Angst und seinem Überlegenheits- und Herrschaftszwang und aus dem weiblichen, der die Selbstlosigkeit, die Angstfreiheit, das innere Wissen um den Zusammenhang im Menschen wirken lässt.<br>Frauen sind in der Regel mehr im inneren Wissen verankert, sie können ruhen. Männer mehr in der Angst, sie müssen erobern. Deswegen weiblich und männlich.<br>Das Weibliche ist geduldig und annehmend. Langmütig und andere tragend. Weiß es doch von der Einheit, in der sich die gesamte Schöpfung befindet. Weiß es doch, dass es die Trennung nicht gibt und aller Kampf um Ausbreitung, um Dominanz sinnlos ist. <em>Dass er nur scheinbar stattfindet</em>.<br>Dem gegenüber steht das Männliche, das beim Menschen so außerordentlich machtvoll sein kann. Ein gewaltiges Potential zur Ausbreitung und zur Akkumulation von Energie. Es kann fast alles auf diesem Planeten zu seinem Energiesystem hinzufügen. Je ausgeprägter das Materielle im Menschen, desto größer seine Todesangst und der Ausbreitungswille.<br>Aber alleine kann weder das Weibliche noch das Männliche im Irdischen existieren. Das Weibliche würde sich nicht behaupten, würde sofort wieder vergehen und das einsame Männliche, nun das sehen wir gerade, zerstört in seiner Todesangst alles um sich herum. Supernova. Tsunami. Geröllawine.<br>Nur gemeinsam ergeben sie ein Ganzes. Das innere weibliche Wissen nimmt dem Bewusstsein des Menschen seine Todesangst, seine Determiniertheit der reinen Materie, ja, erschafft eigentlich erst das Bewusstsein. Dadurch steht der Mensch im Sinn und er kann schöpferisch &#8211; mit maskuliner Tatkraft und femininem inneren Wissen &#8211; zum Wohl von allem und jedem handeln. Sein eigenes Überleben steht nicht mehr absolut und alleinig im Vordergrund, sondern nur noch in Hinblick auf seinen Dienst am Gesamtsystem der Schöpfung. Er ist geborgen im einen Ganzen. Die Gesetze der Materie bestimmen ihn nicht mehr. Ausbreitung und Anhäufung sind nicht mehr die einzigen Optionen. Sie werden als Selbstzweck bedeutungslos.<br>Das Männliche schützt das Weibliche und erhält im Gegenzug das Wissen um den Sinn seiner Existenz. Es dient dem Wissen des Weiblichen. Das ist die Ritterlichkeit. Ist Gleichgewicht.<br>In unserer männlichen Welt ist die Entwicklung anders verlaufen. Die Todesangst ist allumfassend geworden. Das Weibliche, ruhende Wissen wurde marginalisiert. Trotzdem ist es die einzige stützende Kraft, die bis heute dafür gesorgt hat, dass die Gerölllawine nicht bereits alles mit sich in den Abgrund gerissen hat.<br>Die Menschen halten mit ihrem weiblichen, langmütigen und wissenden Anteil so alles noch zusammen. Sie geben Energie freiwillig ab, ohne sich im zwanghaften Überlebenskampf zu verstricken. Es sind diese Menschen, die die Ruhe und die Geborgenheit in die Welt bringen. Wäre jeder maximal männlich, dann wäre die Menschheit schon lange untergegangen.<br>Aber das Jeder gegen Jeden nimmt immer weiter zu, die Gerölllawine nimmt immer mehr Fahrt auf und der Mensch, sein Bewusstsein, wird immer mehr in die Materialität gezogen. Der Kapitalismus ist maßlos und nimmt den Menschen auch die letzte Lebensenergie ab. Bis das Ruhende, das Weibliche, das Wissende nicht mehr von den Menschen in sich wahrgenommen wird. Mann als auch Frau sollen ihre Erfüllung &#8211; den Sinn &#8211; im kapitalistischen Kampf jeder gegen jeden, im Beruf finden. Jeder Mann, jede Frau wird zu einer immer offener ausbeutbaren Energieressource im Kampf der Materie um Dominanz. Als Arbeitnehmer, um bei der Ausbreitung des Unternehmens mit zu wirken, als Konsument, um sich selbst wieder Energie abnehmen zu lassen.<br>Und das natürliche innere Wissen der Kinder wird institutionell bereits früh durch das Prinzip der eigenen Ausbreitung, durch Todesangst ersetzt. Aus ganzen Wesen werden unbewusste Maschinen gemacht, die in einem komplizierten Reigen Energie in das materialistische System abgeben und gleichzeitig Energie für sich, ihre Gruppe oder ihre Meinung anhäufen.<br>Es sind aber nicht alle Menschen maximal männlich. Die meisten haben das weibliche Wissen in sich und es wirkt sich in Ihrem Leben aus. Alleine deshalb existiert die Menschheit noch. Es sind nur wenige aber sehr große, sehr energiegeladene Felsbrocken, die den gesamten ehemals ruhenden Abhang sich einverleiben und zu einer immer zerstörerischeren Lawine gemacht haben. Das sind die Menschen mit der größten Angst und dem ausgeprägtesten Willen, alles zu vereinnahmen und zu überrollen. So schaffen sie, nach den Gesetzen der Materie, eine Welt der Angst, aus der niemand mehr flüchten kann und vergrößern so die Einverleibungskraft ihres Systems. Jeder Stein, den sie anregen, wird zum Teil der Lawine. Ob er will oder nicht. Er nimmt Fahrt auf und sein Ruhendes nimmt immer mehr ab.<br>Und der unbewusst gemachte, angsterfüllte Mensch wird von entsprechenden Ideen und Ansichten, die die Angstlawine unterstützen, noch zusätzlich erfüllt.<br>Aber das Weibliche ist nicht zerstörbar, denn es ist die Grundlage des Kosmos. Es ist die Wahrheit. Es ist mit keinen Methoden einverleibbar. Darum wird das Weibliche oft so offen und verstörend extrem von den Treibern der Lawine gehasst.<br><br><br>Was ist zu tun?<br><br>Was ist zu tun&#8230; Das ist die Frage. Die Gerölllawine schützt sich selbst. Sie muss sich ausbreiten. Ein aktives Zurück gibt es per Naturgesetz nicht. Sie erscheint alternativlos. Konzepte wie ein entschärfter Kapitalismus, ein moderner Sozialismus, ökologisches Wirtschaften etc. sind nur Ausdruck materieller Ausbreitung in nachhaltiger(er) Form. Versuche, länger zu über-leben. Aber <em>Über</em>leben ist kein <em>Leben</em>.<br>Nur ein Gesellschaftssystem, in dem das Über-leben keine Rolle mehr spielt, in dem das Wissen um die Einheit in jedem Mitglied bewusst verankert ist, ist als ein System des Lebens anzusehen. Denn nur in einer solchen Gesellschaft ist jeder frei und jeder wissend. Jeder tut das, was dem Wohl der Schöpfung dient, weil er selbst diese Schöpfung ist. Und jeder andere würde aus seinem Inneren Wissen vom Sinn heraus genauso handeln.<br>Im Materialismus heißen maximale Ausbreitung und Anhäufung (Besitz, Macht, Einfluss etc.) höchstes <em>Glück</em>. Aber dieses Glück macht niemanden wirklich glücklich. Im Gegenteil. Es zerstört den Menschen und alles um ihn herum.<br>Maximale Ausbreitung ist das Glück. Das ist richtig. Aber es ist die innere Ausbreitung. Nicht das ängstliche alles auf ein <em>Ich</em> Zusammengeraffe, sondern das sich <em>selbst</em> in wissender Geborgenheit im Ganzen erkennen. Nur so ist wirkliche Einheit, wirkliche Geborgenheit, wirkliches Glück zu erfahren.<br>Natürlich müssen die Menschen weiterhin akkumulieren und vereinnahmen, die Materie der Erde nutzen. Das erfordert einfach ihre körperliche Existenz. Und das sollen sie ja auch. Aber nicht mehr determiniert aus grenzenloser Todesangst, sondern mit Maß im Gleichgewicht. Genauso, wie sie nehmen, sind sie bereit, von sich zu geben. Der Mensch unterliegt dann nicht mehr den Zwängen von Ursache-und-Wirkung. Wird nicht mehr blind getrieben vom Überlebenstrieb. Er befreit seinen Körper und seinen Verstand vom Zwang. Er isst bewusst, er schläft bewusst, hat bewusst Sex und geht bewusst in den Tod. Alles geschieht aus seinem inneren Wissen heraus. Nicht determiniert und zwanghaft, sondern bewusst im Dienst an der Schöpfung. Er lebt in Freude und in Frieden. Und das heißt nicht, langweilig zu leben. Es heißt, ohne Destruktivität sich selbst und der Welt gegenüber zu leben. Wer will etwas anderes?<br>Jeder Einzelne ist gefragt. Jeder einzelne ist gefragt, ob er nur arbeitend und die Welt zugrunde konsumierend nach Ursache und Wirkung bis zu seinem Ende determiniert dahin überleben will, oder ob er in sich schaut und dort einen Funken, ein Feuer entdeckt, das ihm von seiner eigentlichen Größe berichtet. Von seiner Schöpferkraft, mit der er von der Evolution ausgestattet worden ist. Von einem Leben in Freude. In Liebe zu allem. In Angstfreiheit. Von einem Ort nach dem er sich jede Sekunde seines Lebens sehnt und der ihm so unerreichbar erscheint.<br>Wenn er diesen Funken entdeckt, dann ist es an der Zeit. Dann muss er zu denen gehen, die Allumfassendheit leben. Die das erfahren haben, was ich hier schreibe. Dort gibt es die Möglichkeit, wieder bewusst zu werden. Sich seiner Ganzheit und wahren Größe wieder bewusst zu werden.<br>Aber der Weg ist nicht leicht. Er bedeutet, Materialität abzugeben. &#8222;Ich&#8220; abzugeben. Die Materie kennt kein Zurück und hält in ihrer Todesangst an allem unerbittlich fest. Verringerst Du Dein Männliches durch Dein Weibliches, dann sieht sie sich sterben und Körper und Verstand tun alles, um Dich wieder einzuverleiben. Halte Dich an Dein Licht, an Dein Weibliches. Halte Dich an die, die dies bereits leben. Lebe mit ihnen und die Veränderung wird kommen. Reines <em>Tun</em> selbst ist wieder nur Überlebenstrieb. Lass Dir da von Deinem Verstand nichts vor machen. Nur in völliger Selbst-losigkeit bist Du oder die Gemeinschaft echt und wahrhaftig frei von der Determiniertheit der Materie.<br>Du kannst nur bei Dir selber etwas ändern. Aber ändern sich viele, die den Funken geschaut haben, dann kommt die Lawine wieder zum Stillstand. Und wir sind erlöst von unserer Existenz als willenlos zu Tal rasende Steine. So halten wir auch die großen Felsen auf. Erlösen auch sie aus ihrem lebenslangen Alptraum und beschreiten den Weg, den die Evolution für den Menschen vorgesehen hat. Stehen auf aus unserer versteinerten Verkrümmung. Und wenn der Staub sich gelegt hat, dann erschauen wir die weiten grünen Ebenen, mit ihren ruhigen Flüssen und ihren lauen Winden und ihrer sanften Sonne. Und dann machen wir unseren ersten, unseren aller ersten eigenen Schritt in Freiheit. Unseren ersten Schritt als ganze Wesen.<br><br>Im Moment kenne ich nur einen einzigen, der wirklich kompromisslos selbstlos, als bewusster Teil der gesamten Schöpfung seinen Dienst an ihr verrichtet. Er arbeitet jeden Tag zwanzig Stunden dafür, dass immer mehr Menschen ihre Freiheit als ganze, als zu beiden Teilen weibliche und männliche Wesen erhalten. Dass sie zurück finden zu ihrem wahren Selbst.<br>Dieser Mann hat einen Weg zu bieten, der funktioniert. Auch online und als App <img alt="☺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/263a.png" consent-required="1882" consent-by="services" consent-id="1883"/>.<br>Je mehr Menschen an diesem Weg teilnehmen, desto größer ist die Chance für die Menschheit ersteinmal überhaupt zu Über-Leben und dann weiterschreiten zu können in ein bewusstes wirkliches, alles einschließendes Leben.<br>Sein Name ist Sadhguru.<br><br></p>
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